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    Ransbach-BaumbachTöpferstadt bleibt in CDU-Hand

    Die Wähler von Ransbach-Baumbach haben am Sonntag nicht nur in der Verbandsgemeinde, sondern auch in der Stadt auf Kontinuität gesetzt und die Arbeit aller vier im Stadtrat vertretenen Parteien honoriert.

    Michael Merz erhielt bei der Wahl zum Stadtbürgermeister 86,1 Prozent der Stimmen. 2315 Bürger sagten für eine zweite Amtszeit Ja zu Merz. 373 Ransbach-Baumbacher stimmten mit Nein (13,9 Prozent).
    Michael Merz erhielt bei der Wahl zum Stadtbürgermeister 86,1 Prozent der Stimmen. 2315 Bürger sagten für eine zweite Amtszeit Ja zu Merz. 373 Ransbach-Baumbacher stimmten mit Nein (13,9 Prozent).

    Von unserer Redakteurin Stephanie Kühr

    Die politischen Kräfteverhältnisse haben sich im neuen Rat kaum verändert: Die Töpferstadt bleibt CDU-Hochburg. Die Konservativen sind mit 46,9 Prozent der Stimmen stärkste Fraktion im Stadtrat. Verglichen mit der Kommunalwahl 2009 haben sie 3,5 Prozentpunkte hinzugewinnen können. Trotz der leichten Stimmenzuwächse behalten die Christdemokraten aber auch in der neuen Legislatur ihre zehn Sitze bei.

    Mit 22,4 Prozent der Wählerstimmen bleibt die Ransbach-Baumbacher Bürgervereinigung (Rabab) zweitstärkste Kraft im Rat und verfügt weiterhin über fünf Ratsmandate. Einen Sitz hinzugewinnen konnte die SPD, die nun mit vier Sitzen im Rat vertreten ist und mit 16,3 Prozent der Wählerstimmen zur drittstärksten Fraktion im Rat avanciert ist. Die Freien Wähler haben nunmehr drei statt vier Ratsmandate und kamen auf 14,5 Prozent der Stimmen – das ist ein Minus von 2,6 Prozentpunkten. Die Wahlbeteiligung war mit 51,6 Prozent gering – nur jeder zweite Bürger machte von seinem Wahlrecht Gebrauch.

    Der Blick auf das Wahlergebnis zeigt, dass die Bürger offenbar mit der Politik in der Töpferstadt zufrieden sind. Im Wahlkampf selbst fehlten die großen Themen, an denen man sich hätte reiben können – und dies obschon die Haushaltssituation der Töpferstadt mehr als angespannt ist und sehr wohl Konfliktstoff geboten hätte. Denn obschon zahlreiche große Unternehmen in Ransbach-Baumbach angesiedelt sind, sind die Gewerbesteuereinnahmen nicht nur drastisch gesunken, sondern die Stadt musste im Gegenteil Steuern in Millionenhöhe zurückerstatten.

    „In der Stadt ist wie in der Verbandsgemeinde alles beim Alten geblieben. Die Wähler haben für Kontinuität gestimmt", bewertet auch Wolfgang Zirfas, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes, das Ergebnis. Die CDU habe ihr Wahlziel, wieder 13 Ratssitze zu gewinnen, erreicht. „Wir werden auch weiterhin im Rat mit den Fraktionen gut zusammenarbeiten. Es geht um eine vernünftige Sachpolitik", sagte er. Zirfas sieht Kommunalpolitik als Wettbewerb guter Ideen, bei dem es nicht um Parteipolitik geht. Das Wahlverhalten der Bürger bestätige dies. „Die Wähler haben nicht nur das Listenkreuz gesetzt, sondern ihre Stimmen quer durch die Parteien verteilt", hat Zirfas bei der Stimmauszählung beobachtet. Der persönliche Faktor sei ausschlaggebend, wie auch die überraschende Wahl des Liberalen Rudolf Schwaderlapp in den VG-Rat zeige. „Wir sind zufrieden. Die Wähler haben unsere Arbeit im Rat bestätigt. Dies wollen wir fortsetzen", bekräftigte auch Rabab-Vertreter Harald Klein. Angesichts der finanziellen Misere könne man nicht frohlockend neue Projekte angehen. „Wir müssen bei wichtigen Themen wie der Stadtsanierung sehen, wie wir im Haushalt schalten und walten können", betonte Klein.

    „Wir sind jetzt drittstärkste Kraft in der Stadt. Das tut uns gut", sagte Peter Striege, Vorsitzender des SPD-Gemeindeverbandes. Kommunalwahlen seien Personenwahlen, was das Votum in der Töpferstadt bestätige. In der neuen Legislatur will sich Striege aber dafür einsetzen, die Bürger früher und besser über die Ratsarbeit zu informieren und die Arbeit in Ausschüssen und im Rat transparenter zu machen. Der Politik hinter verschlossenen Türen will er einen Riegel vorschieben. Für die FWG bezeichnete deren Kreisvorsitzender Stephan Bach den Wahlausgang als gut. Für die Ratsarbeit sei es von Vorteil, dass keine Partei die absolute Mehrheit habe, betonte er.

    Die 22 Mitglieder des Stadtrates Ransbach-Baumbach

    Neue Räte der Töpferstadt sind: CDU: Berthold Steudter (1965 Stimmen ), Kurt Schüler (1626), Jochen Ickenroth (1587), Christian Pfeiffer (1393), Christian Fischer (1344), Dirk Fohr (1296), Dietmar Kessler (1286), Theophil Friedrich (1209), Marianne Keil (1189), Michael Thier (1185). Rabab: Wolfgang Schuld (999), Harald Klein (873), Thomas Quernes (784), Christoph Mengen (712), Alexander Polster (707). SPD: Claudia Altwasser (1348), Peter Striege (1220), Jochen Thomé (917), Manfred Keßler (913). FWG: Franz-Peter Herbst (985), Thomas Fohr (885) und Stefan Link (858).

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