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  • Tierisch: Welkenbacher Kuh bringt Drillings-Kälbchen zur Welt

    Welkenbach. Den vergangenen Donnerstag wird Landwirtin Nicole Thiel so schnell nicht vergessen. Denn genau am 3. 3. erblickten in ihrem Stall in Welkenbach Drillingskälbchen das Licht der Welt.

    Foto: honorarfrei

    Von unserem Chefreporter Markus Kratzer

    Dieses seltene biologische Schauspiel ist insofern noch bemerkenswerter, dass sich alle drei Bullenkälber bester Gesundheit erfreuen, und die "Jungs" ihre Bäuerin inzwischen ganz schön auf Trab halten. "Das erste Kälbchen war vergleichsweise klein. Da habe ich schon an eine Zwillingsgeburt gedacht", erinnert sich die 36-Jährige an die Geburt. Als sie dann "nachfasst", fühlt sie vier weitere Beine in dem Muttertier. "Ich war aber davon ausgegangen, dass es sich um zwei Vorder- und zwei Hinterbeine handelt", ist sie weiterhin auf "Zwillings-Kurs". Erst als sie zwei Köpfe ertastet, ist die Überraschung perfekt. Eine halbe Stunde später hat die 28 Monate alte Mutterkuh drei Bullenkälber auf die Welt gebracht. Die sind zwar deutlich kleiner und leichter als ein einzelnes Kälbchen, aber sie sind putzmunter und kerngesund. "Zwischen 35 und 50 Kilogramm bringt ein normales Bullen- oder Kuhkalb nach der Geburt auf die Waage. Jedes der drei wird wahrscheinlich noch keine 30 Kilo schwer sein" schätzt Nicole Thiel. Vor gut neun Monaten wurde das Muttertier künstlich besamt, jetzt kann die Landwirtin nicht ohne Stolz das dreifache Resultat präsentieren.

    In der einschlägigen Fachliteratur ist die Häufigkeit von Drillingsgeburten beim Rind bei etwa 1:15 000 angesiedelt. Im Vergleich dazu liegt die Quote beim Menschen bei 1:7000. "Mein Vater war richtig erschrocken, als er die dreieiigen Drillinge gesehen hat", verrät die Bäuerin. "Wie viele Tiere haben denn nun gekalbt?", fragt Gerhard Thiel ungläubig angesichts des Massenandrangs im Stall. "Nur eines", erwidert seine Tochter.

    Wenn Nicole Thiel mit dem Milchfläschchen zum "Iglu" unterwegs ist, wissen die drei Bullenkälber genau, dass es jetzt etwas Leckeres gibt. Zielstrebig ringt das Trio um den besten Platz, gierig werden die Mäulchen in Position gebracht. Namen hat die Bäuerin den drei Tieren nicht gegeben. "Das ist auch eher unüblich", erklärt sie. Denn wenn alles normal läuft, werden die Bullenkälber zwischen dem 14. und 30. Tag nach der Geburt an den Viehhändler verkauft. Dann wäre ihre Zeit in Welkenbach bald abgelaufen. "Es könnte allerdings sein", dass uns der Händler die Tiere nicht abnimmt, weil sie eben doch kleiner sind als andere Kälber", räumt die Landwirtin ein. Dann würden sie weiterhin in dem Milchviehbetrieb in der VG Hachenburg ihre Heimat haben. "Und dann könnte ich mir auch vorstellen, dass die Kälbchen einen Namen bekommen", lacht die Bäuerin.

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