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    WesterwaldkreisSPD: Drei Bewerber wollen nach Berlin

    Der 18. Deutsche Bundestag wird im kommenden Jahr neu gewählt. Höchste Zeit für die Parteien im Westerwald, ihre Kandidaten für die Parlamentswahl, die voraussichtlich im September oder Oktober 2013 stattfinden wird, zu nominieren. Nachdem sich die CDU bei ihrer Wahlkreiskonferenz jüngst mit großer Mehrheit auf den Montabaurer Dr. Andreas Nick als Direktkandidaten für den Wahlkreis 205 (Montabaur) festgelegt hat (die WZ berichtete), sind die Sozialdemokraten in der Region noch dabei, ihren Kandidaten für Berlin zu nominieren. Zwei Frauen und ein Mann bewerben sich derzeit bei der SPD im Wahlkreis Montabaur um die Kandidatur für die Bundestagswahl im kommenden Jahr.

    Westerwaldkreis - Der 18. Deutsche Bundestag wird im kommenden Jahr neu gewählt. Höchste Zeit für die Parteien im Westerwald, ihre Kandidaten für die Parlamentswahl, die voraussichtlich im September oder Oktober 2013 stattfinden wird, zu nominieren. Nachdem sich die CDU bei ihrer Wahlkreiskonferenz jüngst mit großer Mehrheit auf den Montabaurer Dr. Andreas Nick als Direktkandidaten für den Wahlkreis 205 (Montabaur) festgelegt hat (die WZ berichtete), sind die Sozialdemokraten in der Region noch dabei, ihren Kandidaten für Berlin zu nominieren. Zwei Frauen und ein Mann bewerben sich derzeit bei der SPD im Wahlkreis Montabaur um die Kandidatur für die Bundestagswahl im kommenden Jahr.

    Neben der Vorsitzenden des SPD-Gemeindeverbandes Diez, Nedeljka Geis (Birlenbach), machen sich auch die DGB-Vorsitzende in der Region Koblenz, Gabi Weber (Wirges), und der Vize-Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbandes Montabaur, Harald Birr (Montabaur), Hoffnungen, dass die Sozialdemokraten im Westerwaldkreis und im östlichen Rhein-Lahn-Kreis sie nominieren und ihnen zutrauen, gegen den CDU-Bewerber Andreas Nick aus Montabaur das Direktmandat erringen zu können.

    Seit Monaten befindet sich die SPD im Wahlkreis in einem offenen Verfahren zur Nominierung und bezieht dabei die Parteibasis mit ein. Bereits Anfang des Jahres wurden alle Ortsvereine im Wahlkreis aufgefordert, mögliche Kandidaten zu benennen. Die drei daraus hervorgegangenen Bewerber stellen sich zurzeit in Mitgliederversammlungen der SPD-Gemeindeverbände vor. Anfang Oktober ist zum Beispiel ein solcher Termin in Katzenelnbogen für die Gemeindeverbände des Rhein-Lahn-Kreises. Im Westerwaldkreis fanden bereits Vorstellungsrunden in Wirges, Montabaur, Ailertchen und Alpenrod statt, die allesamt „gut besucht waren“, wie Thomas Mockenhaupt, Sprecher des Westerwälder SPD-Kreisverbands, sagt.

    Die SPD-Parteimitglieder im Kreis können sich darüber hinaus in einer schriftlichen Befragung bis zum 19. Oktober zu den drei Kandidaten äußern, informiert Michael Birk, stellvertretender Kreisvorsitzender der Westerwälder Sozialdemokraten. Briefe mit kurzen Persönlichkeitsprofilen der drei Bewerber sind an alle Mitglieder verschickt worden. Hier stellen sich Gabi Weber, Harald Birr und Nedeljka Geis der Parteibasis vor. Dabei gehen sie nicht nur auf die Motivation für ihre Kandidatur, sondern auch auf Wahlziele und auf die eigene Biografie genauer ein. Wie bei einer Briefwahl können die rund 1500 Westerwälder SPD-Mitglieder hier ihren Favoriten ankreuzen. „Das Ergebnis gibt das Stimmungsbild an der Basis wieder und ist eine wichtige Orientierung für die Wahlkreiskonferenz Mitte Oktober“, erläutert Mockenhaupt.

    Die SPD im Rhein-Lahn-Kreis will ihre Mitglieder über die Ortsverbände und Mitgliederversammlungen ebenfalls in die richtungsweisende Personalentscheidung einbinden, betont der dortige Kreisvorsitzende Frank Puchtler (Oberneisen) gegenüber unserer Zeitung. Eine Mitgliederbefragung gibt es im Rhein-Lahn-Kreis nicht. Die endgültige Entscheidung fällt am Freitag, 18. Oktober, bei der Wahlkreiskonferenz in Oberelbert.

    Der Wahlkreis 205, der den Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis die Verbandsgemeinden Diez, Hahnstätten, Katzenelnbogen, Nastätten und Nassau umfasst, ist seit Jahrzehnten fest in CDU-Hand. Seit der ersten Bundestagswahl im Jahr 1949 konnte die SPD hier nur zweimal das Direktmandat erringen. 1972 gelang dies Willi Peiter (Diez) und zuletzt 1998 Rudolf Scharping (Lahnstein). Beide kamen aus dem Rhein-Lahn-Kreis.

    Prägende Figur der vergangenen 25 Jahre war indes der Christdemokrat Joachim Hörster (Westerburg), der allein sechs Mal das Direktmandat holte. Vor wenigen Wochen hatte Hörster angekündigt, für die nächste Legislaturperiode nicht mehr kandidieren zu wollen. Bei den beiden zurückliegenden Wahlen hatte sich der 67-Jährige noch klar gegen den jungen SPD-Herausforderer Björn Walden (Montabaur) durchgesetzt.

    Von unseren Redakteuren Stephanie Kühr und Hans Georg Egenolf

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