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    MontabaurProjektgruppe testet Standorte für Riesenschuhe

    Mit einem Riesenpumps aus Styropor hat die Projektgruppe der Montabaurer Verwaltung in dieser Woche die Standorte für rund 20 Kunststoffschuhe gestestet.

    Projektleiterin Christine Kirchhöfer und Stefan Baumgarten von der Verbandsgemeinde Montabaur testen die Standorte für die geplanten Riesenpumps in der Stadt mit einem Styropormodell in Originalgröße.
    Projektleiterin Christine Kirchhöfer und Stefan Baumgarten von der Verbandsgemeinde Montabaur testen die Standorte für die geplanten Riesenpumps in der Stadt mit einem Styropormodell in Originalgröße.
    Foto: Nitz Fotografie

    Von unserem Redakteur Thorsten Ferdinand

    Die sogenannten Mon-Stilettos werden ab dem Sommer am Fußweg zwischen der Altstadt und dem FOM aufgestellt (die WZ berichtete). Sie sollen Kunden des neuen Einkaufszentrums auf kreative Weise den Weg ins Stadtzentrum weisen.

    Nach Angaben der Verwaltung werden die Skulpturen im Juli geliefert. Sie sind rund zwei Meter hoch und ebenso lang. Das Aufstellen wird der Bauhof übernehmen. Das Material ist ein robuster Kunststoff, der ähnlich wie ein Kanu oder Tretboot mit Glasfaser verstärkt ist. Im Rohzustand sind die Riesenpumps komplett weiß. Die Stadt sucht deshalb Künstler und Sponsoren, die Lust haben, einen Schuh zu gestalten.

    Nach Angaben von Projektleiterin Christine Kirchhöfer ist die Resonanz bislang sehr gut. Mehrere Interessenten haben sich schon bei der Stadt gemeldet. Einige professionelle Künstler wurden direkt angefragt. Angesprochen sind darüber hinaus aber auch Freizeitkünstler, Vereine, Gruppen, Initiativen, Schulklassen und Firmenteams. Es soll eine bunte Mischung werden: Alle Pumps werden zwar die gleiche Form haben, sie sollen sich aber gestalterisch unterscheiden. „Das Schuh-Design kann bunt gemustert sein, Motive aus Montabaur enthalten oder ganz frei gestaltet werden: Gefragt sind Ideen, Fantasie und Kreativität“, erläutert die Projektgruppe.

    Die künftigen Schuh-Designer werden gebeten, bis 26. Juni einen Entwurf einzureichen. Diese werden dann geprüft und ausgewählt. Für die Umsetzung der Design-Ideen ist der Zeitraum Juli bis Oktober vorgesehen. Die Riesenschuhe werden also nicht alle gleichzeitig aufgestellt, sondern nach und nach. Die Materialkosten werden von der Stadt erstattet; es werden jedoch keine Künstlerhonorare gezahlt. Allerdings werden die Namen der Künstler auf einem Schild am jeweiligen Mon-Stiletto zu lesen sein. Im Idealfall finden FOM-Besucher den Weg in die Altstadt, indem sie sich einfach von einem Riesenpumps zum nächsten begeben. Dabei sollen auch grafische Hinweise auf dem Boden helfen. Die Riesenschuhe verbinden den ICE-Park und die Altstadt über zwei Routen: Ein Weg führt über Allmannshausen und den Rebstock, der andere durchs Aubachviertel und entlang der Bahnhofstraße. Dass die Riesenpumps Aufmerksamkeit erregen, konnte die Projektgruppe schon beim Testen der Standorte feststellen. Immer wieder machten Passanten Fotos vom Styroporschuh. Einige kommentierten die Marketingaktion wohlwollend, da sie gut zur Schusterstadt Montabaur passe. Andere machten sich über den hochhackigen Riesenpumps lustig. Ein Hingucker ist der Schuh aber offensichtlich für beide Lager.

    Informationen zu Gestaltungstechniken und den geplanten Standorten der Mon-Stilettos sind im Internet unter www.montabaur.de hinterlegt oder bei der Projektgruppe der Verwaltung zu erhalten. Ansprechpartnerin ist Christine Kirchhöfer, Telefonnummer 02602/126 213.

    Montabaur Hachenburg
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