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    HachenburgPostgebäude: Bauausschuss lehnt vier Vollgeschosse ab

    Die Post plant offenbar, ihr Briefverteilzentrum in der Hachenburger Hindenburgstraße in absehbarer Zeit in eine Halle außerhalb der Stadt umzusiedeln.

    Der Hachenburger Bauausschuss lehnt eine Aufstockung des Postgebäudes in der Hindenburgstraße auf vier Vollgeschosse ab.
    Der Hachenburger Bauausschuss lehnt eine Aufstockung des Postgebäudes in der Hindenburgstraße auf vier Vollgeschosse ab.
    Foto: Nadja Hoffmann-Heidrich

    Von unserer Redakteurin Nadja Hoffmann-Heidrich

    Aus diesem Grund entstand bei den Eigentümern des Gebäudes die Idee, dieses auf insgesamt vier Vollgeschosse aufzustocken und in ein Mehrfamilienhaus mit 15 Wohneinheiten umzuwandeln (die WZ berichtete). Die Postfiliale mit Postbank im Erdgeschoss könnte dabei erhalten bleiben. Hier gilt noch bis 2020 ein Mietvertrag mit der anschließenden Option auf Verlängerung für fünf weitere Jahre. Doch die geplante Erhöhung der Immobilie in der Stadtmitte stößt bei den Mitgliedern des Bauausschusses auf Widerstand.

    Bereits in einer Sitzung im Februar hatte sich der Ausschuss für maximal drei Vollgeschosse plus ein Staffelgeschoss ausgesprochen, was für die Besitzer nach eigener Aussage möglicherweise nicht mehr rentabel wäre. Aus diesem Grund stellten die Eigentümer, die das Haus 2012 erworben haben, ihr Vorhaben dem Gremium jetzt noch einmal öffentlich vor, um doch noch einen Konsens zu erzielen. Gebracht hat das bei der Abstimmung jedoch nichts: Die Ausschussmitglieder bestätigten ihren Beschluss vom Februar, weil sie der Meinung sind, dass der Komplex sonst zu wuchtig wird und dann nicht mehr in die bauliche Umgebung passt.

    Der Bebauungsplan, in dem sich das Gebäude befindet, weist aktuell ein Sondergebiet Post aus. Laut Plan wäre an dieser Stelle sogar zurzeit ein viergeschossiges Logistikzentrum plus Staffelgeschoss zulässig. Sollten hier Wohnungen entstehen, wäre jedoch eine Umwidmung des Bebauungsplanes notwendig. Und dieser soll nach dem Willen des Ausschusses eben nur drei Vollgeschosse mit einem aufgesetzten Staffelgeschoss erlauben. Vor allem aus Blickrichtung von der Hindenburgstraße aus sehen die Ausschussmitglieder die Gefahr, dass sich optisch eine riesige Wand auftürmt, wenn auf die bestehende Immobilie noch zwei Vollgeschosse drauf kämen. Durch den Verlust eines Vollgeschosses gegenüber ihren Plänen sehen die Besitzer die Attraktivität des Vorhabens in Gefahr. Sie überlegen jetzt, ob sie das Projekt überhaupt noch weiter vorantreiben wollen.

    Mächtig voran kommen hingegen die Bauarbeiten rund das frühere Industrieareal Genschow im Stadtteil Altstadt, das zurzeit von Familie Bonn aus Hachenburg in einen Wohnpark mit 45 Wohnungen und Räumen für Dienstleistungen umgewandelt wird. Während die Bauarbeiten noch in vollem Gange sind, haben die ersten Mieter ihre Flächen bereits bezogen. Die Appartements sind offenbar so begehrt, dass die Investoren mit dem Bauantrag zur Errichtung neuer Häuser im unteren Bereich des rund 18 000 Quadratmeter großen Areals den zweiten Bauabschnitt einläuten möchten. Auf den Flächen zur Adolph-Kolping-Straße hin sollen noch einmal 51 Wohneinheiten entstehen, gab Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig im Bauausschuss bekannt.

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