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    WesterburgPolizisten mit Tod gedroht: Haftbefehl gegen 57-Jährigen

    Das Amtsgericht in Westerburg lässt per Haftbefehl nach einem 57-jährigen Mann aus der Verbandsgemeinde Westerburg fahnden, der zwei Polizisten mit dem Tode gedroht haben soll.

    Der gesuchte 57-Jährige könnte sich zurzeit in Spanien aufhalten. Laut Facebook-Eintrag hat er sich dort eine „Finca“ hergerichtet.
    Der gesuchte 57-Jährige könnte sich zurzeit in Spanien aufhalten. Laut Facebook-Eintrag hat er sich dort eine „Finca“ hergerichtet.

    Von unserem Redakteur Michael Wenzel

    Der Gesuchte sollte sich wegen dieses Vorfalls vor einem Strafgericht verantworten, zog es aber vor, der Verhandlung fernzubleiben. Eine gegen ihn verhängte Haftstrafe hat er nicht angetreten. Der 57-Jährige könnte sich Gerüchten zufolge nach Spanien abgesetzt haben. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass er eine falsche Fährte gelegt hat und sich in der Region aufhält.

    Bereits vom Amtsgericht verurteilt

    Im August vergangenen Jahres war eine Polizeistreife in einem Ort in der VG Westerburg an einem Grundstück vorgefahren, weil dort jemand alte Autos auf seinem Grundstück und auf öffentlichem Verkehrsraum stehen hatte, weswegen er bereits am Amtsgericht in Westerburg verurteilt worden war. Laut Strafrichter Hans Helmut Strüder hat sich die Kreisverwaltung bislang „gescheut, eine Ersatzvornahme vorzunehmen“, sprich, den Schrott auf Kosten des Verursachers entsorgen zu lassen.

    Als die Polizei an diesem Tag im vergangenen August vorfuhr, stand der Mann vor dem Anwesen, ein paar Meter weiter von ihm war ein VW Polo mit englischem Kennzeichen geparkt. Das Fahrzeug erweckte zunächst den Anschein, als sei es ordnungsgemäß zugelassen. Die Beamten stellten fest, dass das Nummernschild nicht zu dem Wagen gehörte. Als sie den Eigentümer mit ihren Feststellungen konfrontierten, soll dieser die Beherrschung verloren und die Beamten massiv mit dem Tode bedroht haben. Der Gesuchte ist für die Westerburger Justiz kein Unbekannter.

    Beleidigungen auf Facebook

    In der Vergangenheit hatte er immer wieder das Internetforum Facebook als Tummelplatz für Beleidigungen genutzt, glaubte seine Äußerungen durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Mal bezeichnete der den Ortsbürgermeister seiner Heimatgemeinde als Alkoholiker, ein anderes Mal titulierte er die Mitarbeiter der VG-Verwaltung Westerburg mit „Huren und Hurensöhne vom Ordnungsamt!“.

    Der 57-Jährige aus der VG Westerburg glaubt sich in seiner Meinungsfreiheit eingeschränkt, wenn es ihm verboten ist, über Facebook Behörden und Behördenvertreter mit verbalen Verunglimpfungen zu überschütten. Er hatte deshalb in der Vergangenheit schon mehrfach mit der Justiz Bekanntschaft gemacht, war sogar im Gefängnis gelandet und hatte die Haftstrafe bis zum letzten Tag verbüßt. Weitere Verfahren gegen ihn sind bei der Justiz anhängig.

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