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    WesterburgKonzeption für neues Einkaufszentrum in Westerburg vorgestellt

    Welche Pläne es für die Neugestaltung des Schwinn-Geländes im Eingangsbereich zur Innenstadt gibt und wie es um die seit langem anvisierte Vermarktung der Wäller Kaserne steht: Darum ging es bei einer öffentlichen Sitzung des Haupt-, Bau- und Finanzausschusses von Westerburg. Damit standen zwei Themen auf der Tagesordnung, die von breitem öffentlichem Interesse sind, was auch durch eine Vielzahl von Zuhörern deutlich wurde.

    Frontansicht von dem neuen Einkaufszentrum, das in Westerburg gebaut werden soll. Neben Netto wird auch ein großer Spielzeugfachmarkt entstehen.
    Frontansicht von dem neuen Einkaufszentrum, das in Westerburg gebaut werden soll. Neben Netto wird auch ein großer Spielzeugfachmarkt entstehen.

    Westerburg - Welche Pläne es für die Neugestaltung des Schwinn-Geländes im Eingangsbereich zur Innenstadt gibt und wie es um die seit langem anvisierte Vermarktung der Wäller Kaserne steht: Darum ging es bei einer öffentlichen Sitzung des Haupt-, Bau- und Finanzausschusses von Westerburg. Damit standen zwei Themen auf der Tagesordnung, die von breitem öffentlichem Interesse sind, was auch durch eine Vielzahl von Zuhörern deutlich wurde.

     
    Vor rund vier Jahren sei das Thema Schwinn bei ihm erstmals auf der Tagesordnung gelandet, so Stadtbürgermeister Ralf Seekatz. Zunächst habe es einen Interessenten gegeben, der aus dem Kaufhaus ein Altenheim machen wollte. Diese Pläne zerschlugen sich ebenso wie der Gedanke eines modernen Kaufhauses. Relativ schnell sei klar geworden, dass eine Vermarktung nur möglich sei, wenn eine größere Fläche (5000 Quadratmeter) zur Verfügung stehe, was durch den Abriss nicht nur von Schwinn, sondern auch von drei Wohnhäusern nun gewährleistet ist. Geplant ist, dass neben eines neuen Nettomarktes (1200 Quadratmeter) auch ein Spielzeugfachmarkt (450 Quadratmeter) entstehen wird. Im Innenbereich wird es 70 Stellplätze geben, zudem sind zwei weitere Geschäfte sowie ein Bistro im Gespräch. „Das wird ein Gewinn für Westerburg, dass ein Supermarkt in die Innenstadt kommt. Das bringt Menschen und damit Kaufkraft nach Westerburg", so Seekatz.
    Die genauere Planung stellte Diplom-Ingenieur Stefan Haja (P1) vor, wobei er insbesondere Fragen zu der vorgesehenen Stützmauer (die WZ berichtete) zu beantworten hatte. „Sie werden keinen Beton sehen", versprach er und erläuterte die geplante Begrünung sowie Fragen der Verkehrsplanung und des Schallschutzes. So soll beispielsweise genau festgelegt werden, zu welchen Zeiten die Lkws anliefern können. Die reine Bauzeit werde etwa drei Wochen betragen, der Abriss der Gebäude 14 Tage und das Auffüllen des abschüssigen Geländes rund zwei Monate. Wie Seekatz abschließend erläuterte, wird der Stadtrat bei seiner nächsten Sitzung den Bebauungsplan beschließen, dem wird eine Beteiligung der Öffentlichkeit folgen.
    „Wir sind auf einem guten Weg, das Thema läuft. Ich bin zuversichtlich, dass wir den einen oder anderen Unternehmer ansiedeln können und dadurch Arbeitsplätze entstehen", fasste Seekatz den Sachstand zur Vermarktung der Wäller Kaserne zusammen. Anhand einer Luftbildaufnahme erläuterte er, für welche Gebäude und Areale es bereits Interessenten gibt, wobei für einige Objekte sogar mehrere Anfragen bestehen. Er sei guter Dinge, dass die Sache jetzt zügig vorangehe, da der Investor (Triwo AG, Trier) selbst auch sehr flexibel sei, so Seekatz. Er erläuterte, dass es Sinn mache, das Gelände zu teilen: Der „obere" Teil solle gewerblich genutzt werden, der „untere" sei für Weiterbildungseinrichtungen oder Wohnobjekte geeignet. Einige Gebäude (beispielsweise das Offiziersheim) werden abgerissen werden müssen, andere anders genutzt (so wird der städtische Bauhof in die ehemalige Heizzentrale ziehen). Gut vermarktet werden könne bestimmt die 2001 neu errichtete Kleiderkammer als „Sahnestückchen" des Ganzen, ist sich Seekatz sicher.

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