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  • Geschwister Hofmann sind Feuer und Flamme: Ransbach-Baumbach sucht den Mister Feuerwehrmann

    Ransbach-Baumbach. Das Gesangsduo Anita und Alexandra Hofmann sucht mit Unterstützung der Töpferstadt den "Mister Feuerwehrmann" - vielleicht wird es aber auch die "Miss Feuerwehrfrau".

    Bei ihrem Konzert in der Stadthalle von Ransbach-Baumbach wollen die Geschwister Hofmann mit Unterstützung der Töpferstadt den Mister Feuerwehrmann oder die Miss Feuerwehrfrau aller Wehren der Verbandsgemeinde wählen. Das Publikum entscheidet, wer das Rennen macht.
    Bei ihrem Konzert in der Stadthalle von Ransbach-Baumbach wollen die Geschwister Hofmann mit Unterstützung der Töpferstadt den Mister Feuerwehrmann oder die Miss Feuerwehrfrau aller Wehren der Verbandsgemeinde wählen. Das Publikum entscheidet, wer das Rennen macht.

    Von unserer Redakteurin Stephanie Kühr

    Beim Auftritt der beiden Sängerinnen in der Ransbach-Baumbacher Stadthalle am Freitag, 4. März, sollen die Konzertbesucher aus Kandidaten der Verbandsgemeindewehren ihre Nummer eins der heimischen Brandschützer auswählen. Ziel der Aktion der Geschwister Hofmann und der Töpferstadt ist es, das enorme ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrmänner zu würdigen und stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.

    Beim Video-Dreh zu ihrem Song  "S.O.S", der Part des neuen Albums und Teil der aktuellen Tournee der beiden Sängerinnen ist, kamen die Schwestern zum ersten Mal mit einer Feuerwehr-Mannschaft in Berührung und schauten hinter die Kulissen einer freiwilligen Wehr. Schnell war den beiden klar, dass "dieses ehrenamtliche und soziale Engagement eigentlich viel zu wenig von der Gesellschaft geschätzt wird", wie sie sagen. Die Idee war geboren: Die Sängerinnen wollen den "Helfern im Stillen" eine Bühne bieten und in jeder Stadt, in der sie auf ihrer Tournee "100 000 Volt" auftreten, das Publikum aus mehreren Bewerbern einen Mister Feuerwehrmann küren lassen. Die Gewinner aus allen Tourneestädten nehmen am Ende der Aktion an der Endausscheidung teil und können hier für sich und die Feuerwehrkameraden einen kostenlosen Auftritt der Geschwister Hofmann sowie Freibier für das nächste Feuerwehrfest gewinnen.

    Unterstütztung für ihr Projekt holten sich Anita und Alexandra Hofmann bei den Profis der Firma "MCG Miss Germany Cooperation Klemmer", deren Marken die Miss Germany- und die Mister Germany-Wahlen sind. Vor ihrem Auftritt in der Töpferstadt riefen die Sängerinnen sämtliche Wehren der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach auf, bei der Aktion mitzumachen. Mit Erfolg: Als die Sängerinnen jetzt zur Vorauswahl von drei Kandidaten in die Ransbach-Baumbacher Feuerwache kamen, waren neben den Ersten Beigeordneten von Verbandsgemeinde und Stadt, Wolfgang Zirfas und Berthold Steudter, gut 50 Feuerwehrmänner und -frauen aus den Wehren von Alsbach, Caan, den Haiderbachgemeinden, aus Hundsdorf, Nauort, Ransbach-Baumbach, Sessenbach und Wirscheid vertreten. Als Kandidaten der heimischen Wehren werden sich morgen Abend nun Michael Freisberg von der Feuerwehr Nauort, Alexander Trumm von der Haiderbachwehr und Kai Wagner von der Feuerwehr Caan dem Votum der Konzertbesucher stellen. Als Vertreterin der Feuerwehrfrauen nimmt Sarah Wingender von der Haiderbacher Wehr an der Show teil.

    "Ich finde die Idee sehr gut. Es ist wichtig, auch die Feuerwehr mal auf die Bühne und damit ins Rampenlicht zu bringen, auch wenn wir unseren Dienst eher im Hintergrund verrichten. Es ist toll, dass sich Prominente darüber Gedanken machen", begrüßt Wehrleiter Oliver Gerlach, der für 200 Wehrleute in der Verbandsgemeinde zuständig ist, die ungewöhnliche Aktion. Die Wehren können zudem jede Werbung gebrauchen, um Nachwuchs zu gewinnen, sagt er. Gleichwohl gebe es bei der Feuerwehr nicht nur einen Helden. "Die Feuerwehr - das ist Teamarbeit. Da gehören alle dazu und alle auf die Bühne, natürlich auch die Frauen", betont Gerlach. "Es geht darum, das Ehrenamt zu würdigen und den Mut all derer, die selbstlos für andere ihr Leben einsetzen", heißt auch Stadtbürgermeister Michael Merz die Aktion gut.

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