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    Ransbach-BaumbachFür rund 2 Mio Euro saniert: Freibad in Ransbach-Baumbach öffnet am 10. Mai

    Eine gute Nachricht für Freizeitschwimmer und Familien in der Region: Nach mehr als eineinhalb Jahren Bauzeit wird das Ransbach-Baumbacher Freibad am Samstag, 10. Mai, um 14 Uhr rechtzeitig zur neuen Badesaison wiedereröffnet.

    Das Ransbach-Baumbacher Freibad öffnet am 10. Mai wieder. Zahlreiche neue Attraktionen versprechen Freizeitspaß für die ganze Familie. Foto: Kühr
    Das Ransbach-Baumbacher Freibad öffnet am 10. Mai wieder. Zahlreiche neue Attraktionen versprechen Freizeitspaß für die ganze Familie.
    Foto: Kühr

    Von unserer Redakteurin Stephanie Kühr

    Die für rund 2 Millionen Euro sanierte und umgebaute Freizeitanlage am Ransbacher Stadtwald präsentiert sich den Besuchern dann in einer neuen Architektur. Weitere gute Nachricht: Die Eintrittspreise bleiben in diesem Jahr unverändert; erst 2015 werden die Tarife erhöht.

    "Wir sind froh, dass wir das Freibad für unsere Bürger wieder öffnen können und wir weitgehend im Kostenrahmen geblieben sind", sagt Bürgermeister Michael Merz. Doch bis zur Eröffnung in einem Monat ist noch einiges zu tun: Letzte Folienbahnen müssen im Schwimmerbecken verklebt werden, auch die neue Sprungplattform am Drei-Meter-Sprungturm und die Beckenabdeckungen sowie der Wasserpilz sind noch zu montieren. Dann kann mit der Grundreinigung des Bades, der Möblierung der Gebäude und dem Befüllen der Schwimmbecken begonnen werden. "In die beiden Becken passen rund zwei Millionen Liter Wasser. Das Befüllen dauert gut zwei Wochen", schätzt Stefan Schmitz, stellvertretender Werkleiter der Verbandsgemeinde. Beim anschließenden Probelauf prüfen die Ingenieure des Büros Oliver Martin (Villmar) die neue Heizungstechnik samt Solarabsorberanlage sowie die Filter- und Umwälztechnik. "Wir sind im Zeitplan", ist Merz zuversichtlich.

    Ein Blick zurück: Der Verbandsgemeinderat hatte im Januar 2012 die notwendige Generalsanierung des im Jahr 1953 erbauten Freibads beschlossen. Sollten die Bauarbeiten, mit denen im September 2012 begonnen wurde, ursprünglich bereits zur Badesaison 2013 abgeschlossen sein, so machte der harte Winter den Bauherren einen dicken Strich durch die Rechnung. "Verzögerungen gab es aber auch durch unvorhersehbare Schäden am Nichtschwimmerbecken. Hier waren die Dehnungsfugen im Beton undicht", erläutert Schmitz. Die Insolvenz des beauftragten Fliesenlegers habe die Arbeiten zusätzlich verzögert.

    Das Warten hat sich gelohnt: Nach gut 20 Monaten Bauzeit präsentiert sich das Freibad in der Töpferstadt nun in einer schlichten, modernen Architektur. In einem freundlichen Sonnengelb und Terrakottaton verputzt, befindet sich rechts des überdachten Eingangsbereichs ein Neubau mit öffentlichen WCs, Personalräumen für die fünf Badmitarbeiter, Mutter-Kind-Raum sowie einem Kiosk, der von einer überdachten Terrasse umgeben ist und in dieser Saison probeweise in Eigenregie von der VG bewirtschaftet werden soll.

    Links des Eingangs liegt ein höhenversetzter, kleinerer Neubau, in dem sich der Kassenbereich sowie das Büro des Bademeisters, ein Sanitätsraum und eine behindertengerechte Umkleide samt Dusche und WC befinden. Die übrigen Umkleiden mit Sanitärbereich sind in der früheren Wärmehalle untergebracht, die komplett entkernt und saniert wurde. "Uns war wichtig, dass das Freibad behinderten- und seniorengerecht ausgestattet ist", betont Merz. Und so sind der Ein- und Ausgang des Bades barrierefrei, eine Rampe ermöglicht einen unkomplizierten Zugang zu den Becken. Zudem soll der Schwimmerbereich mit einem Wasserlift ausgestattet werden.

    Das mit Folien neu ausgekleidete, 50-Meter-Schwimmerbecken verfügt weiterhin über einen Drei-Meter- sowie einen Ein-Meter-Sprungturm. Neu ist eine zusätzliche Zugangstreppe. Das Nichtschwimmerbecken wurde im Zuge der Sanierungsarbeiten neu verfliest und besitzt nun neben der 81 Meter langen Familienrutsche auch eine Wasserrutsche mit drei Bahnen, einen Wasserpilz und einen Brodelberg mit aufsprudelnden Wasserblasen als besonderen Familienspaß. Das Babybecken bekommt eine neue Rutsche, zudem sollen auf den Liegewiesen Spielgeräte für die kleinsten Badegäste platziert werden. Neu ist auch das Energiekonzept, das auf die Sonnenenergie setzt und das Freibad fast energieautark macht: Solarabsorberanlagen erstrecken sich auf rund 700 Quadratmetern Dachfläche und erwärmen das Badewasser auf etwa 24 Grad. "Die Heizung soll nur noch unterstützend wirken", ist Schmitz zuversichtlich. Die Verwaltung will so jedes Jahr 40 000 Euro Betriebskosten sparen.

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