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    Bad MarienbergFreigegeben: Umgehungsstraße entlastet Bad Marienberg

    Bedeutsamer Moment für die Region Bad Marienberg: Nach rund 40-jähriger Planungszeit ist die südwestliche Umgehungsstraße um die Badestadt endlich fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Eine Gruppe von Oldtimerfahrern durfte am Dienstagabend unter dem Beifall zahlreicher Bürger als erste mit ihren historischen Autos über das neue Teilstück zwischen Jugendbahnhof und Anschlussstelle Richtung Unnau rollen.

    Einige Oldtimer aus der Region Bad Marienberg durften als erste über die neue Ortsumgehung rollen. Ab sofort ist die insgesamt drei Kilometer lange Strecke für alle Verkehrsteilnehmer frei.
    Einige Oldtimer aus der Region Bad Marienberg durften als erste über die neue Ortsumgehung rollen. Ab sofort ist die insgesamt drei Kilometer lange Strecke für alle Verkehrsteilnehmer frei.
    Foto: Röder-Moldenhauer

    Bad Marienberg - Bedeutsamer Moment für die Region Bad Marienberg: Nach rund 40-jähriger Planungszeit ist die südwestliche Umgehungsstraße um die Badestadt endlich fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Eine Gruppe von Oldtimerfahrern durfte am Dienstagabend unter dem Beifall zahlreicher Bürger als erste mit ihren historischen Autos über das neue Teilstück zwischen Jugendbahnhof und Anschlussstelle Richtung Unnau rollen.

    Mit diesem Teilstück, so Ulrich Neuroth, Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Diez, wird die in zwei Bauabschnitten errichtete, insgesamt rund drei Kilometer lange Umgehung nun komplettiert. „Damit brechen in Zinhain und in der Innenstadt ruhigere Zeiten an“, fügte Neuroth hinzu. Den Anwohnern dankte er dafür, „dass sie die während der Bauphase entstandenen Beeinträchtigungen mit großer Geduld ertragen haben“.

    Auch Jürgen Häfner, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Infrastrukturministerium, erwartet für den Kurbereich von Bad Marienberg ab sofort eine deutliche Verkehrsentlastung. „Mit der Fertigstellung des zweiten, 2,2 Kilometer langen Bauabschnittes hat die Umgehung jetzt ihren vollen Verkehrswert erreicht“, sagte Häfner bei der offiziellen Freigabe. Bislang sei die Stadt durchschnittlich mit 10 000 Fahrzeugen am Tag – darunter ein hoher Schwerlastanteil – gebeutelt gewesen. Nun könnten sich die Anwohner auf weniger Lärm und Abgase sowie bessere Lebensbedingungen, schwächere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger über mehr Sicherheit freuen.

    Die Umgehungsstraße insgesamt hat das Land etwa 9,2 Millionen Euro gekostet. Rund 750 000 Euro davon waren für Grunderwerb, Landespflege und Straßenausstattung fällig. „Wir sind aber davon überzeugt, dass dieses Geld gut angelegt ist, da die Infrastruktur erheblich verbessert wird“, so Häfner, der in der Strecke (L 293) auch einen Gewinn für die heimische Wirtschaft sieht. Sein Dank galt allen am Bau Beteiligten.

    Die Bedeutung der neuen Straße für den wirtschaftlich sehr starken Raum Bad Marienberg hob auch der Erste Kreisbeigeordnete Kurt Schüler in seinem Grußwort hervor. Es sei richtig und wichtig, nicht nur die ganz großen Verkehrsachsen im Blick zu behalten, sondern ebenso solche Umgehungsstraßen zu ermöglichen.

    „Ich bin sicher, dass sowohl die heimische Bevölkerung und Wirtschaft als auch die künftigen auswärtigen Nutzer der Umgehungsstraße von dieser hohen Investition profitieren werden“, sagte VG-Bürgermeister Jürgen Schmidt. Er misst der Strecke eine „strukturbedeutsame und zukunftsorientierte Funktion“ zu, da sie neben vielen weiteren Vorteilen auch zügigere und problemlosere Anbindungen und Verknüpfungen an das überregionale Straßennetz schaffe. Er sei froh und dankbar, so Schmidt, dass seine fast vier Jahrzehnte andauernden Bemühungen zur Realisierung dieses Vorhabens gemeinsam mit vielen Mitstreitern doch noch zum Erfolg geführt hätten. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass die Chancen für die Straße Anfang dieses Jahrtausends durch eine Privatfinanzierung schon einmal sehr hoch gewesen seien, rechtliche Einsprüche einiger weniger Bürger hätten den Bau damals allerdings verhindert. Danach seien es im besonderen Maße der damalige Landesverkehrsminister Hendrik Hering und der LBM gewesen, die ab 2007 das Projekt vorangetrieben hätten. „Land, Bund und Kreis haben in den vergangenen Jahren insgesamt rund 25 Millionen Euro in den klassifizierten Straßenbau im Raum Bad Marienberg investiert“, lobte Schmidt.

    Von unserer Redakteurin Nadja Hoffmann-Heidrich

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