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    MontabaurFeuerwehr probt in Altenheim den Ernstfall

    Die Freiwillige Feuerwehr Montabaur hat mit einer Großübung im Alten- und Pflegeheim des Hospitalfonds Montabaur den Ernstfall geprobt. Simuliert wurde ein Brand mit starker Rauchentwicklung, für die zwei Rauchmaschinen der Feuerwehr sorgten. An der Übung nahmen rund 100 Feuerwehrleute teil.

    Gut 100 Feuerwehrmänner proben in einer Großübung im Alten- und Pflegeheim des Hospitalfonds Montabaur den Ernstfall. Das Szenario: In der Küche der Einrichtung bricht ein Feuer aus und greift auf die oberen Stockwerke über. Rund 25 Menschen müssen gerettet werden.
Foto: Sascha Ditscher
    Gut 100 Feuerwehrmänner proben in einer Großübung im Alten- und Pflegeheim des Hospitalfonds Montabaur den Ernstfall. Das Szenario: In der Küche der Einrichtung bricht ein Feuer aus und greift auf die oberen Stockwerke über. Rund 25 Menschen müssen gerettet werden.
    Foto: Sascha Ditscher

    Das Szenario: Um genau 13.35 Uhr ging am Samstagnachmittag bei der Feuerwehr Montabaur der Alarm los - ein Brand im Altenheim. Zum Glück nur in der Theorie. Die Feuerwehrleute wurden zu einer Großübung gerufen, von der sie bis zu diesem Moment nichts wussten. Mit sechs Fahrzeugen rückten sie aus und verschafften sich vor Ort erst einmal einen Überblick. Der Brand war in der Küche der Einrichtung ausgebrochen, in der eine Fritteuse Feuer gefangen hatte. Unter starker Rauchentwicklung griff das Feuer auf das darüber liegende Wohnstockwerk über, in dem sich, so das Szenario, noch rund 25 Bewohner befanden.

    Mit Drehleitern verschafften sich die Einsatzkräfte mehrere Zugänge zu den Etagen, um die Opfer möglichst schnell retten zu können. Ausgestattet mit schweren Atemschutzgeräten, durchsuchten die Feuerwehrleute die Zimmer. Keine leichte Aufgabe, da beide Etagen völlig verraucht waren: Zwei Rauchmaschinen der Feuerwehr sorgten für schlechte Sicht. Der maschinell erzeugte Rauch ist ähnlich undurchsichtig wie echter Rauch, aber im Gegensatz dazu völlig ungefährlich. Schnell war klar, dass die angerückten Kräfte nicht ausreichten. Es wurden weitere benachbarte Feuerwehren nachalarmiert, bis schließlich knapp 100 Rettungskräfte an der Übung beteiligt waren. Gemeinsam mit dem Pflegepersonal "retteten" sie alle Opfer und Verletzten und bekämpften den Brand. Dabei nahmen die Bewohner des Heims nicht selbst an der Übung teil, sondern wurden durch Mitarbeiter des Hauses und Mitglieder der Jugendfeuerwehr vertreten. Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz vorbei, die Feuerwehren bauten ab, und die Heimbewohner konnten ihre Zimmer wieder beziehen.

    Die Ergebnisse, Fehler und nötigen Verbesserungen, die sich aus der Übung ergaben, werden nun noch mit den Einsatzleitern besprochen. Doch Gerold Holzenthal, Übungsbeobachter und Wehrleiter der Verbandsgemeinde Montabaur, zeigt sich zufrieden: "Es wurden keine gravierenden Fehler gemacht. Im Großen und Ganzen verlief die Übung sehr gut."

    Von unserer Mitarbeiterin Julia Rosenkranz

    Montabaur Hachenburg
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