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    FreilingenBühne am Postweiher: Strandbad soll neuer Kulturtreff werden

    Der Kur- und Verkehrsverein (KuV) Freilingen erweitert sein kulturelles Angebot auf dem Campingplatz. Nicht weit vom Ufer des Postweihers hat der Verein eine Teilfläche gepflastert, wo künftig Musiker und Künstler auftreten sollen.

    er Vorsitzende des Kur- und Verkehrsvereins Freilingen, Josef Hülder (links), und Strandbadmanager Thomas Pancianeschi freuen sich über die neue, gepflasterte Bühne hinter dem Strand-Kiosk am Postweiher.
    er Vorsitzende des Kur- und Verkehrsvereins Freilingen, Josef Hülder (links), und Strandbadmanager Thomas Pancianeschi freuen sich über die neue, gepflasterte Bühne hinter dem Strand-Kiosk am Postweiher.
    Foto: Verena Hallerman

    Dort, wo bereits das Strandfest jährlich mit Live-Musik lockt, sollen sich schon im kommendem Jahr regelmäßig Kulturfreunde zum gemeinsamen Verweilen und Lauschen versammeln. „Mein Traum ist es zum Beispiel, ein Straßenmusikanten-Festival durchzuführen“, freut sich KuV-Vorsitzender Josef Hülder. „Wir wollen das Strandbad zum Kulturtreff machen.“

    Etwa vier bis fünf Veranstaltungen soll es ab 2018 regelmäßig auf dem Campingplatz geben. Unter den mehr als 150 Vereinsmitgliedern hat sich mittlerweile eine Arbeitsgemeinschaft gebildet, die bereits einige Ideen gesammelt hat. So wünschen sich die jüngeren Mitglieder beispielsweise Beach-Partys mit elektronischer Musik und Cocktail-Abende. Aber auch Musikgruppen oder Unterhaltungskünstler sollen eingeladen werden. Das Konzept der neuen Strand-Bühne soll ein breites Publikum ansprechen, erklärt Hülder. „Der Westerwald wird touristisch immer attraktiver“, betont der Vorsitzende. „Dementsprechend wollen wir den Menschen auch etwas bieten.“

    Neben der Bühne wird demnächst auch der Kiosk neu eröffnet. Seit zwei Jahren findet sich nun für die kleine Verkaufsstelle kein Pächter mehr. „In den 60er-, 70er-Jahren haben meine Schwiegereltern den Kiosk betrieben. Zwischendurch war das auch mal ein Bäckerladen, aber keiner hat sich gehalten“, erzählt Hülder. Nun hat der Verein beschlossen, den Kiosk in Eigenregie zu betreiben – und zwar langfristig mit einem neuen Konzept. Neben Würstchen und Eis wird es dort auch Kohle, Zahnbürsten – eben das, was Camper benötigen – zu kaufen geben. Darüber hinaus wird ein Brötchen-Service die Campinggäste auf Wunsch zum Frühstück versorgen.

    Hinter dem frisch gestrichenen Verkaufshäuschen lädt künftig auch ein kleines Café zum Verweilen ein. Sobald die Gaststättenkonzession, die rechtliche Genehmigung vorliegt, können Besucher mit Blick auf den See ein kühles Getränk genießen – und zwar auf Palettenmöbeln, die die Caritas-Werkstätten in Rotenhain gebaut haben. Unterstützt wird der KuV neben dem Westerwald-Verein und dem Westerwald Touristik-Service von regionalen Betrieben. Darunter die Struthof-Brennerei, die eigens für den Campingplatz verschiedene Brände und Liköre als Freilinger „Nixenglück“, „Postler“ und „Weiherwasser“ abfüllt; die Spirituosen werden im neuen Kiosk zu erwerben sein. „Wir freuen uns über jeden, der uns künftig in unserem kleinen Café besucht“, betont Hülder. „Der Campingplatz läuft gut. Wir sind zu den Stoßzeiten der Saison bereits komplett ausgebucht.“

    Von unserer Reporterin Verena Hallermann

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