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    Ransbach-BaumbachBrex: Töpferstadt investiert in neue Schranke

    Seit mehr als zwei Jahren sind der Buchhahnweg und der Fischerweg in Ransbach-Baumbach nicht mehr durchgängig zu befahren. Denn der Bahnübergang inmitten des Straßenzuges musste aus Sicherheitsgründen abgesperrt werden. Doch das wird nun anders: Eine neue Schrankenanlage soll den Übergang so schnell wie möglich absichern. Dafür hat der Bauausschuss der Stadt jetzt grünes Licht gegeben. Die Stadt wird rund 115 000 Euro in die neue Sicherheitstechnik investieren. Der Beginn der Baumaßnahme hängt indes noch von Zusagen aus Mainz ab.

    Die Sperrung am Buchhahnweg und Fischerweg in Ransbach-Baumbach soll rasch aufgehoben werden. Die Stadt unter Bürgermeister Michael Merz investiert rund 115 000 Euro in eine neue Schranke, die künftig den Bahnübergang absichert. Doch bevor die Maßnahme beginnen kann, muss Mainz grünes Licht geben.
    Die Sperrung am Buchhahnweg und Fischerweg in Ransbach-Baumbach soll rasch aufgehoben werden. Die Stadt unter Bürgermeister Michael Merz investiert rund 115 000 Euro in eine neue Schranke, die künftig den Bahnübergang absichert. Doch bevor die Maßnahme beginnen kann, muss Mainz grünes Licht geben.
    Foto: Stephanie Kühr

    „Wir sind froh, dass wir nun endlich weiter kommen. Der Buchhahn- und der Fischerweg sollen so schnell wie möglich freigegeben werden. Mir wäre es am liebsten, wir könnten die Sperrung noch in diesem Jahr aufheben“, sagt der Bürgermeister von Stadt und Verbandsgemeinde, Michael Merz. Dann sind alle drei Bahnübergänge in der Töpferstadt wieder befahrbar. Weitaus wichtiger ist aber, dass Rettungskräfte wieder schneller zur Seniorenresidenz am Erlenhofsee durchfahren können; derzeit müssen sie noch Umwege in Kauf nehmen.

    Hintergrund: Die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs mitten durch Ransbach-Baumbach infolge des ambitionierten Brexbachtalbahn-Projektes hat die Investition der Stadt erst erforderlich gemacht. Die Bahnstrecke war seit 1994 stillgelegt, wurde im Zuge der Brexbachtalbahn, die seit Anfang 2010 wieder auf den Schienen rollt, aber erneut aktiviert. Da der Bahnübergang, der in seiner jetzigen Form weder über eine Schranke noch über Lichtsignalanlagen verfügt, nicht den Sicherheitsvorschriften entspricht, musste er im Januar 2010 auf Weisung des rheinland-pfälzischen Innenministeriums für den Verkehr gesperrt werden. „Für die Stadt war das Risiko zu groß. Die Brexbachtalbahn verkehrt zwar nicht oft. Doch wenn hier ein Unfall passiert wäre, hätte sich für uns die Haftungsfrage ergeben“, erläutert Merz. Sollte die Brex rollen, wurde die Sperrung unabwendbar.

    „Ein unhaltbarer Zustand“, wie Merz findet. Die Stadt wurde tätig: nachdem die Ausnahmeerlaubnis für eine höhengleiche Kreuzung von Schiene und Straße vorlag, wurde das erforderliche Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Nach Abschluss dieser Verfahren konnte die Stadt im August dieses Jahres mit der Ausschreibung der Schrankenanlage beginnen. Den Zuschlag bekam nun die Firma mit dem günstigsten Angebot für eine neue Schranke. Der Stadtrat hatte zwar auch eine deutlich günstigere, gebrauchte Anlage in Erwägung gezogen, diese Möglichkeit aber letztendlich verworfen.

    Der Baubeginn der 115 000 Euro teuren Maßnahme steht indes noch unter einem Vorbehalt: Erst wenn die Förderzusage des Landesbetriebes Mobilität in Diez vorliegt, kann es losgehen. Andernfalls könnten wertvolle Landeszuschüsse verloren gehen. Die Stadt hat darüber hinaus beim Mainzer Innenministerium beantragt, vorzeitig mit dem Bau der Schrankenanlage beginnen zu dürfen. Sobald diese Erlaubnis vorliegt, darf gebaut werden. „Das Projekt hat für uns eine hohe Priorität. Wir wollen die Trennlinie innerhalb der Stadt rasch aufheben Doch bislang lag das alles leider nicht in unserer Hand“, sagt Merz. Der Bürgermeister hofft nun, dass Mainz rasch grünes Förder-Licht gibt und der Fischerweg schnell durchgehend zu befahren ist.

    Von unserer Redakteurin Stephanie Kühr

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