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    WesterwaldkreisBaustelle: Bald wieder freie Fahrt auf der A 48

    Der Verkehr auf der Autobahn A 48 zwischen dem Dernbacher Dreieck und der Abfahrt Höhr-Grenzhausen kann ab Ende dieser Woche wieder uneingeschränkt in beide Fahrtrichtungen rollen.

    Ende der Woche kann der Verkehr auf der A 48 zwischen dem Dernbacher Dreieck und der Anschlussstelle Höhr-Grenzhausen wieder frei rollen. Die Bauarbeiten auf dem 7,8 Kilometer langen Teilstück sind beendet.
    Ende der Woche kann der Verkehr auf der A 48 zwischen dem Dernbacher Dreieck und der Anschlussstelle Höhr-Grenzhausen wieder frei rollen. Die Bauarbeiten auf dem 7,8 Kilometer langen Teilstück sind beendet.
    Foto: Sascha Ditscher

    Dann sind die seit August andauernden Sanierungsarbeiten auf der Strecke endgültig abgeschlossen. Das hat Ulrich Neuroth, Leiter des zuständigen Autobahnamtes Montabaur, jetzt auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt.

    Die Fahrbahndecke ist in dem Streckenabschnitt inzwischen vollständig erneuert, sodass hier der Verkehr bereits seit einigen Tagen wieder ungehindert fließen kann. Die Arbeiten wurden am 1. Dezember bei einem offiziellen Termin von Autobahnamt und ausführender Straßenbaufirma, dem Unternehmen Schnorpfeil aus Treis-Karden, abgenommen. "Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse hat die Streckenbaufirma die Leistung termingerecht ausgeführt", zieht Projektingenieurin Eva Luh vom Autobahnamt zufrieden Bilanz.

    Der Verkehr auf der Gegenseite in Richtung Autobahndreieck Dernbach ist zurzeit noch durch die eingeengte Baustellenverkehrsführung und die Rückbaumaßnahmen beeinträchtigt. Die Baken und Trennwände, die den Verkehr sicher um die Baustellen herum geführt haben, werden derzeit abgebaut. Darüber hinaus müssen die fünf Mittelstreifenüberfahrten, die während der Baumaßnahme eingerichtet worden waren, wieder mit Hilfe von Leitplanken geschlossen werden. In einigen Bereichen ist dies bereits geschehen. In den kommenden Tagen müssen zudem die Baustellenschilder abmontiert sowie die Gelbmarkierungen auf der Fahrbahn entfernt werden, erklärt Neuroth. Die Arbeiten sollen bis Ende der Woche abgeschlossen sein, kündigt der Behördenleiter an, sodass Verkehrsteilnehmer auf der A 48 in beiden Richtungen wieder freie Fahrt haben und nicht mehr mit Staus infolge der Bauarbeiten rechnen müssen.

    Hintergrund: In dem viel befahrenen Bereich zwischen dem Dernbacher Dreieck und der Anschlussstelle Höhr-Grenzhausen ist in den vergangenen Monaten die Asphaltdecke der A 48 von Frankfurt in Richtung Koblenz auf einer Breite von 11,5 Metern und einer Länge von 7,8 Kilometern in zwei Bauabschnitten erneuert worden. Dabei wurden 45 000 Tonnen an Asphaltmischgut eingebaut. Das entspricht etwa 4000 Lkw-Ladungen. Der Bund hat für die Fahrbahnsanierung insgesamt rund 4,3 Millionen Euro investiert. Probebohrungen hatten ergeben, dass die Autobahn in diesem Bereich in einem sehr schlechten Zustand ist.

    Im Zuge der Baumaßnahme des Bundes wurden entlang der Strecke die vier Zentimeter starke Deckschicht und die acht Zentimeter dicke Asphaltbinderschicht herausgefräst und die Fahrbahndecke anschließend erneuert. Die darunter liegende Tragschicht war noch in einem guten Zustand und musste nicht ausgetauscht werden. Die gegenüberliegende Fahrbahn in Fahrtrichtung Frankfurt war bereits in den Vorjahren saniert worden.

    Während der viermonatigen Baumaßnahme ist die Fahrbahn in zwei Abschnitten saniert worden, zunächst im 3,2 Kilometer langen Teilstück im Großbereich des Dernbacher Dreieckes, anschließend auf den verbleibenden 4,6 Kilometern bis zur Abfahrt Höhr-Grenzhausen. Dabei war für die Ingenieure des Autobahnamtes weniger die Planung des Millionenprojekts selbst als vielmehr die Umleitung des Autobahnverkehrs um die Baufelder herum eine Herausforderung. Während im Bereich des Autobahndreiecks, dem für die Planer kniffligeren Abschnitt, die Fahrspuren der A 48 auf eine Spur verengt und in manchen Streckenabschnitten auf die Gegenfahrbahn gelenkt wurden, leiteten die Ingenieure im zweiten Bauabschnitt den gesamten Verkehr ab Oktober auf die Gegenfahrbahn um, sodass es hier in jede Fahrtrichtung zwei verengte Spuren gab. Allein die Einrichtung der Baustellenverkehrsführung kostete rund 750 000 Euro.

    Von unserer Redakteurin Stephanie Kühr

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