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  • Rätsel gelöst: Westerwälder "Wolf" ist ein Schmusehund

    Westerwaldkreis – Das Rätsel um den vermeintlichen Wolf, der am Wochenende zunächst im Raum Hachenburg und danach auch in anderen Orten des Westerwaldes gesichtet wurde, scheint gelöst: Am Montag hat eine Familie aus Nisterau ein Tier im Garten eingefangen, bei dem es sich vermutlich um jenen mysteriösen Vierbeiner handelt. Ein Wolf, das steht für den Experten Toni Seiler nach Sichtung einiger Fotos allerdings fest, ist das mit Sicherheit nicht.

    Westerwaldkreis - Das Rätsel um den vermeintlichen Wolf, der am Wochenende zunächst im Raum Hachenburg und danach auch in anderen Orten des Westerwaldes gesichtet wurde, scheint gelöst. Ein herrenloser Hund.

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    Am Montag hat eine Familie aus Nisterau ein Tier im Garten eingefangen, bei dem es sich vermutlich um jenen mysteriösen Vierbeiner handelt. Ein Wolf, das steht für den Experten Toni Seiler nach Sichtung einiger Fotos allerdings fest, ist das mit Sicherheit nicht.

    Der anerkannte Wolfsfachmann und Leiter einer Hundeschule in Niederneisen (Rhein-Lahn-Kreis) geht vielmehr von einer Mischung aus, die unter Umständen auch Merkmale eines Wolfshundes enthält. „Alleine die Färbung des Fells zeigt klar, dass dieses Tier kein Wolf sein kann. Auch dass das Tier um diese Jahreszeit schon das Fell abwirft, ist absolut untypisch für einen Wolf, der dies meist erst im Juni macht“, so Seiler, der das Alter des Tieres auf sechs bis acht Jahre schätzt. Mehrere Menschen hatten vermutet, einen Wolf gesehen zu haben, von der Sichtung am Freitag gab es auch ein Video.

    Julia Renner, die den Vierbeiner am Montag entdeckt, an die Leine gelegt und bei sich aufgenommen hat, berichtet zudem, dass Socke – so hat sie den Hund genannt – sehr brav und gut sozialisiert ist. Das Tier, das ein schwarzes Nylon-Halsband ohne Namen oder Anschrift trägt, sei beim Auffinden recht gepflegt, aber sehr hungrig gewesen. „Ich habe den Hund im Garten gesehen. Da habe ich die Gelegenheit genutzt und das Tor zugemacht. Dann habe ich mich ihm vorsichtig genähert. Er hat mich sofort beschnuppert und Vertrauen gefasst“, berichtet die junge Mutter, die selbst erfahrene Hundehalterin ist.

    Sofort habe sie sämtliche Hundebesitzer in Nisterau befragt, ob diese das Tier kennen – Fehlanzeige. Eine Nachbarin habe sie schließlich darauf aufmerksam gemacht, dass dies vielleicht der gesuchte „Wolf“ sein könnte. „Im Dunkeln sieht er wirklich wie ein Wolf aus“, so Julia Renner. Als Socke sich auf Anhieb so friedfertig zeigte, nahm sie ihn dann sogar mit ins Haus. Auch beim Tierarzt ist sie schon mit ihm gewesen, der auf den ersten Blick keine Erkrankungen feststellen konnte.

    Doch auch wenn sich Familie Renner sofort in den Hund verliebt hat, steht für die Nisterauer fest, dass er nicht ewig bei ihnen bleiben kann. „Wenn sich Herrchen oder Frauchen nicht innerhalb einer Woche melden, werden wir ihn wohl ins Tierheim geben müssen“, sagt die hundefreundliche Mutter.

    Von unserer Redakteurin Nadja Hoffmann-Heidrich

    Geschichte vom Wäller Wolf geht weiterFotos vom freundlichen "Schmuse-Wolf"
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