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    UlmenVerkehrslärm: In Ulmen rappeln die Laster

    Nicht nur die Bahn, Kampfjets oder ungestüme Nachbarn können die wohlverdiente Ruhe im trauten Heim stören, auch der alltägliche Verkehrslärm ist eine Quelle für gesundheitsschädlichen Krach. Dagegen helfen könnte aus Sicht des Umweltministeriums in Mainz beispielsweise Tempo 30 an Durchgangsstraßen, eine Forderung, der sich Christa Holder aus Ulmen anschließt. Die 65-Jährige wohnt in der Bahnhofstraße in Ulmen und leidet unter dem Lärm, den vor allem Lkws und Busse produzieren. Schuld daran ist auch der Zustand der Straße.

    Foto: Kevin Rühle

    Von Kevin Rühle

    An einem normalen Werktag ist ab etwa 5.30 Uhr in der Früh für Christa Holder an Schlaf nicht mehr zu denken. Denn dann rollen regelmäßig beispielsweise Lkws aus einem Basaltwerk einer Nachbargemeinde über die Kreisstraße 1 am Schlafzimmer der Ulmenerin vorbei. Das große Problem: Vor ihrem Haus ist die Straße in einem schlechten Zustand, welchen die Lkws jeweils mit einem lauten Knallen oder Klappern quittieren. "In den Straßen sind ja Löcher wie verrückt, im Sommer im Garten ist es ganz schlimm", sagt Christa Holder.

    Alles gefallen lassen will sich die Rentnerin nicht. Der Stadtrat versammelte sich bereits zu einem Ortstermin an besagter Stelle. "Wer nichts sagt, hat doch schon verloren", betont die entschlossene Frau. Doch gegen den stark gestiegenen Verkehr ist kaum anzukommen.

    Christa Holder versucht, mit dem Lärm zurechtzukommen. "Früher habe ich mich reingesteigert und geflucht, heute versuche ich den Lärm zu ignorieren", sagt die Ulmenerin. Trotzdem belaste der Krach weiterhin ihr Gemüt. Etwas verändern könnte laut Holder auch eine angepasste Fahrweise. Der Lärm sei zu ertragen, wenn "die Leute ruhig vorbeifahren, das ist kein Problem."

    Nur wenige Meter entfernt beginnt mit dem Kreisel die Landesstraße 101, die am Tag knapp 8000 Autofahrer nutzen - eine der betriebsamsten Straßen im Kreis. Christa Holder hofft, dass zumindest die Straße repariert wird und vielleicht einige Busse in Zukunft die Umgehung nutzen. "Tempo 30 wird es nicht geben - und wenn, wird sich niemand daran halten", befürchtet die Rentnerin.

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