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    KaiserseschNach dem Escher Herbstmarkt rollen die Bagger an

    Kaisersesch bekommt ein neues Gesicht. Von Oktober an soll die Ortsdurchfahrt in der Eifelstadt auf 750 Metern ausgebaut werden. Der Zentralplatz wird das neue Schmuckstück im Herzen von Kaisersesch. Die Pläne für das Großprojekt haben der Landesbetrieb Mobilität (LBM) und die Stadt in einer Einwohnerversammlung in der Alten Schule vorgestellt. Sie ernteten mehrheitlich die Zustimmung der Anlieger.

    Kaisersesch - Kaisersesch bekommt ein neues Gesicht. Von Oktober an soll die Ortsdurchfahrt in der Eifelstadt auf 750 Metern ausgebaut werden. Der Zentralplatz wird das neue Schmuckstück im Herzen von Kaisersesch. Die Pläne für das Großprojekt haben der Landesbetrieb Mobilität (LBM) und die Stadt in einer Einwohnerversammlung in der Alten Schule vorgestellt. Sie ernteten mehrheitlich die Zustimmung der Anlieger.


    Etwa 1,6 Millionen Euro wird der Ausbau der Hauptverkehrsachse der Stadt Kaisersesch kosten. Das Land übernimmt etwa eine Million Euro, da die beiden Landesstraßen 52 und 108 betroffen sind. Die restlichen 570 000 Euro, die von der Stadt getragen werden, bezuschusst das Land ebenfalls.
    Dreh- und Angelpunkt des Ausbaus ist eine 50 Meter lange Engstelle der Koblenzer Straße, deren Verkehrsregelung der Stadt in den vergangenen Jahren viel Kritik eingebracht hat. Entgegen der bereits getesteten Einbahnstraßenlösung und der zweispurigen Verkehrsführung, bei der Fußgänger auf der Strecke blieben, soll nun eine einspurige Vorfahrtsregelung die Verkehrsprobleme in der Stadtmitte beheben. Ziel der Stadtplaner war es, Fußgängern in Kaisersesch barrierefreie Wege zu ebnen und dies mit dem erheblichen Verkehr in Einklang zu bringen. Die Bürgersteige sollen eine Mindestbreite von 1,25 Meter haben.
    In vier Bauabschnitten soll die Erneuerung der Ortsdurchfahrt gestemmt werden. Nach dem Escher Herbstmarkt beginnt die 18-monatige Bauzeit. Im ersten Schritt wird die Koblenzer Straße zwischen Zentralplatz und Pankratiusstraße für fünf Monate voll gesperrt. Danach wird das zweite Teilstück zwischen der Pankratiusstraße und dem Kreisel, der die Landesstraßen 52 und 98 verbindet, ausgebaut. Hier setzt der LBM auf eine Einbahnstraßenlösung, wohl auch, um die Zufahrt zu einem Supermarkt offenzuhalten. Die Fahrbahnen werden nacheinander erneuert, sechs Monate haben die Planer für das Teilstück eingeplant. Es folgen Bauarbeiten in der Poststraße zwischen der jetzigen Polizeiautobahnstation und dem Zentralplatz. Auch hier wird die Straße voll gesperrt, allerdings sollen die Geschäfte längere Zeit aus einer Richtung erreichbar bleiben. Zu diesem Zweck wird die Einbahnstraßenregelung in der Masburger Straße während der vier Monate andauernden Bauphase aufgehoben und der Parkplatz neben der Poststraße vom Bliesblink aus erreichbar sein. Der letzte Bauabschnitt, die Landesstraße 108, soll mit einer Ampel geregelt und innerhalb von drei Monaten fertiggestellt werden.
    Im Rahmen der Kaisersescher Stadtsanierung, zu der auch die Sanierung des historischen Ortskerns zählte, wird nun auch der Zentralplatz umgestaltet. Zwar sind die Pläne noch nicht ausgereift, doch Stadtplaner Jürgen Sommer, der bereits für frühere Projekte in Kaisersesch verantwortlich war, verspricht einen „echten Hingucker“. „Kaisersesch wird eine richtige Stadtmitte bekommen“, sagt der 62-Jährige, der die Aufenthaltsqualität in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt. In Zukunft soll der Zentralplatz etwas tiefer liegen als die angrenzenden Gebäude, umrahmt von mit Holz verkleideten Treppenstufen, die gleichzeitig auch als Sitzplatz dienen. Der Platz selbst soll Besucher mit Wasser und Lichteffekten locken. Passend dazu wird der Verkehr rund um den Zentralplatz langsamer. Dafür sorgt ein Minikreisel mit 22 Meter Durchmesser, der Koblenzer Straße, Poststraße und „Hinter der Mauer“ verbinden wird. Vor jeder Einfahrt in den Kreisel wird ein Zebrastreifen angelegt. „Jetzt kann man mit dem Auto nicht mehr durch Kaisersesch jagen“, versichert Sommer.
    Bereits in den nächsten Tagen wird das Haus neben der Straße „Im Weierchen“ abgerissen, auf dessen Grundstück ein neuer Parkplatz angelegt wird. Von unserem Redakteur Kevin Rühle

    Cochem Zell
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