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  • Linie 713: Freitags ist der Bus offiziell zu voll

    Cochem-Zell. Ist die Linie 713 tatsächlich überlastet? Ist der Bus zu voll? Stehen die Kinder, vor allem an Freitagen, darin wie die Heringe? All diese Fragen hatten in den vergangenen Wochen für heftigen Ärger gesorgt (die RZ berichtete). Für die Kreisverwaltung, verantwortlich für die Schülerbeförderung, und das zuständige Verkehrsunternehmen RMV steht fest, dass eine Lösung hermuss.

    Die Linie 713: Die Zählungen der RMV gehen auch diese Woche weiter. Vorigen Freitag fuhr ein zweiter Bus. Foto:  Kevin Rühle
    Die Linie 713: Die Zählungen der RMV gehen auch diese Woche weiter. Vorigen Freitag fuhr ein zweiter Bus.
    Foto: Kevin Rühle - Kevin Rühle

    Von Petra Mix

    Die ersten Ergebnisse einer Fahrgastzählung der RMV in Linie 713 liegen nun vor. Vom 11. bis 15. Januar, also von Montag bis Freitag, wurde gezählt. Das kam dabei heraus: Die Kapazitäten des Busses (45 Sitz- und 41 Stehplätze) reichen von montags bis donnerstags auf jeden Fall aus, um die Schüler nach Hause zu befördern. Damit hatten die Verantwortlichen auch gerechnet. Knackpunkt ist der Freitag, und das war auch vorige Woche wieder der Fall.

    Da freitags in der Regel kein Nachmittagsunterricht - außer in der Oberstufe - stattfindet, fahren an diesem Tag fast alle Schüler mittags nach Hause. "So hätten auch am Freitag fast alle Stehplätze in Anspruch genommen werden müssen", heißt es in einer Erklärung der Kreisverwaltung. Die gleiche Situation wie an den Freitagen zuvor, als Kinder auch einmal wegen des überfüllten Busses nicht mehr mitfahren konnten. "Die RMV hat hier kurzfristig reagiert und einen weiteren Bus eingesetzt, der die Kinder aus Greimersburg nach Hause gebracht hat", heißt es aus dem Kreishaus.

    Das bewertet Nina Born aus Kail - die junge Mutter war mit dem Problem an die Öffentlichkeit gegangen - als sehr positiv. "Am vergangenen Freitag war der Bus wieder gnadenlos überfüllt. Und die Verantwortlichen haben reagiert! Die Kinder aus Greimersburg wurden aufgefordert, den Bus zu verlassen, mit dem Hinweis, dass gleich ein zweiter Bus kommen wird", freute sie sich, dass nun doch Bewegung in die Sache kommt. "Tatsächlich kam ein weiterer Bus, in den die Kinder einsteigen konnten. Dieser fuhr dann nur nach Greimersburg (und über Landkern zurück, um dort noch ein paar versehentlich eingestiegene Kinder rauszulassen)." Das findet Nina Born sehr gut. "Endlich", sagt sie, "passiert etwas."

    Wie geht es jetzt weiter? Die Zählungen werden diese Woche fortgeführt. Die Kreisverwaltung bekräftigt: "Wird dabei festgestellt, dass ein dauerhafter Bedarf für einen zusätzlichen Bus besteht, wird der Landkreis darauf drängen, dass generell ein zusätzlicher Bus eingesetzt wird". Die RMV wird gebeten, zukünftig sicherzustellen, dass Schulkinder, die aufgrund einer hohen Frequentierung eines Linienbusses nicht mitgenommen werden können, dann mit einem Taxi nach Hause befördert werden.

    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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