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    ZellGrenzenlose Euphorie trägt Triathleten bis ins Ziel

    Sport mobilisiert die Massen. Das konnte man in Zell erleben. Dort feuerten viele Hundert Zuschauer die Teilnehmer des dritten Mittelmosel-Triathlons (MMT) an und feierten mit den Sportlern ein tolles Freudenfest.

    Die Feuerwehr hatte die Straßen gesperrt, die Polizei den Schiffsverkehr angehalten, Fußgängerzone und Bummelmeile hatten gestern keine Chance auf Besucher. Ganz Zell, so schien es, hatte sich bei Bratwurst und Sonnenschein am Ufer entlang der Rad- und Laufstrecke des dritten MMT versammelt, um weit mehr als 500 Sportler kräftig anzufeuern, die sich um Punkt 10 Uhr in die Fluten der Mosel gestürzt und sich auf die 1500 Meter lange Schwimmstrecke begeben hatten.

    Frachter und Fahrgastschiffe mussten warten, bis der letzte Schwimmer die Mosel verlassen hatte. Als Erster hinter den Schwänen stieg Jens Roth schon um kurz vor halb elf aus dem angenehm temperierten Wasser und tauschte mit deutlichem Abstand vor allen anderen Flossen gegen Fahrrad. Nach zwei Runden mit dem Rad hinauf auf den Barl und wieder hinunter sowie dem abschließenden Zehnkilometerlauf wurde er seiner Mitfavoritenrolle mehr als gerecht und hatte auch am Ende im Ziel die Nase vorn. In Rekordzeit entschied er den Wettbewerb auf der olympischen Distanz für sich.

    „Geil gelaufen“, kommentierte er seinen Sieg. „Das schönste war die Mosel,“ sagte Markus Mille im Ziel strahlend, „sie hatte eine tolle Temperatur und ließ sich wunderbar schwimmen.“ Er war zum ersten Mal bei diesem Topereignis dabei und wurde sechster im „Jedermann-Rennen“. Die Bergtour auf den Barl ließ sich zwar flüssig fahren, trennte aber die Spreu vom Weizen, beschrieb Mille die Herausforderung auf dem Fahrrad, während die Laufstrecke angenehm flach verlief und einen nicht aus dem Rhythmus brachte. Mille will, wie viele andere Teilnehmer, wiederkommen, nicht nur wegen der einmalig schönen Landschaft, in der sich dieser Triathlon abspielt, sondern auch wegen der vielen begeisterungsfähigen Zeller Zuschauer, die die Sportler regelrecht ins Ziel tragen. Susanne Retzlaff

    Cochem Zell
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