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    Cochem-Zeller empfinden den Erhalt der Wehrstandorte als Segen

    Büchel/Cochem/Ulmen - Eng verbunden ist die Bundeswehr mit dem Kreis Cochem-Zell und den Menschen, die hier leben. Naturgemäß fanden daher auch die Pläne zur Bundeswehrreform, die Verteidigungsminister Thomas de Maizière gestern in Berlin vorgestellt hat, viel Beachtung.

    Büchel/Cochem/Ulmen - Eng verbunden ist die Bundeswehr mit dem Kreis Cochem-Zell und den Menschen, die hier leben. Naturgemäß fanden daher auch die Pläne zur Bundeswehrreform, die Verteidigungsminister Thomas de Maizière gestern in Berlin vorgestellt hat, viel Beachtung. Erleichtert und froh ist der Cochem-Zeller Landrat Manfred Schnur (CDU) über die "fundamental wichtige Entscheidung", dass das Jagdbombergeschwader (JaboG) 33 in Büchel und Brauheck sowie die Diensthundeschule in Ulmen nicht dicht gemacht werden. "Zu Cochem-Zell gehört die Bundeswehr", sagt er. Das sehen nicht nur Politiker genauso oder ähnlich:

    Elisabeth Kölzer (71) aus Faid sagt: "Ich finde es wunderbar, dass der Standort Büchel erhalten bleibt. Das Geschwader ist ein Segen für die ganze Region." Auch Willi Rademachers Reaktion auf die Nachricht aus Berlin fällt eindeutig aus. Rademacher ist Ortsbürgermeister von Büchel: "Ich freue mich nicht nur für uns, sondern für die ganze Region. Wir brauchen das Geschwader." Der 53 Jahre alte Hauptmann Willi Barbara ist Gefahrgut- und Umweltschutzoffizier im JaboG 33. Seit 20 Jahren wohnt er in Alflen, fühlt sich in der Eifel zu Hause. Er sagt: "Mein erster Gedanke galt den Verbänden, die aufgelöst werden und den Familien, die davon betroffen sind. Mein zweiter Gedanke war dann doch die Freude darüber, dass der Standort hier erhalten bleibt."

    Den gleichen Gedanken äußert auch Rüdiger Schäfer (39), Hallenmeister in der Flugzeugwerft des Fliegerhorsts, aus St. Wendel im Saarland: "Es gibt ein paar Entscheidungen, bei denen wir schon geschluckt haben. Mir tun die Kameraden leid, die von den Schließungen betroffen sind." Diesen Soldaten und ihren Familien gilt auch das Mitgefühl des heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Benedikt Oster. Mit Blick auf den Erhalt des JaboG 33 freut er sich jedoch verständlicherweise: "Für Cochem-Zell ist dies eine zukunftsweisende Entscheidung, da der Standort jetzt über Jahre gesichert ist. Büchel bietet Arbeitsplätze, die essenziell für unseren Kreis sind."

    Seine CDU-Landtagskollegin Anke Beilstein findet: "Die Argumente, die ich in Berlin vorgetragen habe, sowie die Anstrengungen mit meinem Kollegen im Bundestag, Peter Bleser, waren erfolgreich. Das ist eine gute Nachricht für den Landkreis und für alle Beschäftigten am Flugplatz." dad/ker

    Cochem Zell
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