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  • CDU will Kurswechsel für den ländlichen Raum

    Ediger-Eller. Die CDU macht sich stark für den ländlichen Raum: Unterstützung von Winzern und Landwirten, schnelles Internet, ausgebaute Straßen, das sind die Ziele der Christdemokraten im Land. Und dafür erhielten sie tatkräftige Unterstützung aus Berlin. Denn kein Geringerer als Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) war an die Mosel nach Ediger-Eller gekommen, um gemeinsam mit Landtagskandidatin Anke Beilstein für einen Politikwechsel in Rheinland-Pfalz zu werben.

    Beeindruckt vom Calmont zeigte sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (3. von rechts). Mit dabei (von links) Landrat Manfred Schnur, Bürgermeister Helmut Probst, Anke Beilstein, Moselweinkönigin Lena Endesfelder, Weinbaupräsident Rolf Haxel und Staatssekretär Peter Bleser. Foto:  Junker
    Beeindruckt vom Calmont zeigte sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (3. von rechts). Mit dabei (von links) Landrat Manfred Schnur, Bürgermeister Helmut Probst, Anke Beilstein, Moselweinkönigin Lena Endesfelder, Weinbaupräsident Rolf Haxel und Staatssekretär Peter Bleser.
    Foto: Junker - Dieter Junker

    Von Dieter Junker

    Dabei präsentierte sich ein gut aufgelegter Landwirtschaftsminister, der nicht mit Lob für die Region sparte. "Sie sind wahrlich gesegnet mit einer Landschaft, die ihresgleichen sucht", gab der Franke mit Blick auf die Steillagen des Calmont und das Moseltal beeindruckt zu. "2010 wurde Ediger-Eller als Golddorf ausgezeichnet. Und ich habe den Eindruck, dass dies keine Fehlentscheidung war. Die Mosel wuchert hier wirklich mit ihren Pfunden", sagte der Bundesminister. Diese Steillagen erhalten, die Winzer unterstützen, ebenso aber auch die Landwirte und den ländlichen Raum, dafür wolle er sich in der Bundesregierung starkmachen, betonte Schmidt. "Hier können Sie auf mich zählen", machte der CSU-Politiker deutlich. Aber auch der Breitbandausbau und eine gute Verkehrsinfrastruktur seien für den ländlichen Raum wichtig, fügte er hinzu und gab sich beeindruckt, dass der Kreis Cochem-Zell alle Dörfer mit DSL versorgt habe. "Dafür hat dieser Kreis großen Respekt verdient, davon können sich andere Regionen eine Scheibe abschneiden", unterstrich der Minister, der auch deutlich machte: "Die Entwicklung ländlicher Räume ist ein Schwerpunkt in der Arbeit der Bundesregierung."

    Worte, die die CDU-Landtagskandidatin Anke Beilstein sicher gerne hörte. "Wir brauchen gute Rahmenbedingungen für den ländlichen Raum", machte sie in Ediger-Eller deutlich. Rheinland-Pfalz habe seit fünf Jahren eine grüne Landwirtschaftsministerin, die aber keine gute Politik für grüne Berufe mache, sondern eine ideologische Herangehensweise zugunsten ökologischer Betriebe betreibe und für eine ständig wachsende bürokratische Gängelung der Landwirte stehe.

    "Die CDU wird hier eine andere Politik machen", kündigte sie an und setzte auf den Politikwechsel am 13. März. "Wir vertrauen unseren Landwirten beim Umgang mit Tier und Natur, und wir werden herkömmliche und ökologische Betriebe gleich behandeln", machte Beilstein deutlich. Ebenso werde die CDU ein Augenmerk auf den Ausbau der Landesstraßen legen, was von Rot-Grün vernachlässigt werde. "Hier ist ein Kurswechsel in Rheinland-Pfalz dringend nötig", fasste die CDU-Politikerin zusammen.

    In Sachen Straßenbau fand sie dabei Zustimmung vom Bundeslandwirtschaftsminister. "Wir Bayern müssen Rheinland-Pfalz und der rot-grünen Regierung ja eigentlich dankbar sein. Denn wir können die Straßenbauprojekte machen, die Rot-Grün nicht haben will, obwohl die entsprechenden Bundesmittel da sind", meinte er schmunzelnd. Doch das werde sich mit einer CDU-geführten Landesregierung ändern, ist Schmidt überzeugt.

    Im Sommer will er wiederkommen, um dann "mit der neuen Ministerpräsidentin Julia Klöckner" und dem zuständigen EU-Kommissar die Steillagen zu besuchen, mit den Winzern zu sprechen und Brüssel auf die Probleme des Steillagen-Weinbaus aufmerksam zu machen. Doch auch in Ediger-Eller gab es schon viele Gespräche mit Winzern und Landwirten, die die Gelegenheit nutzten, um dem Minister ihre Probleme zu schildern. Gleichzeitig überzeugte sich Christian Schmidt aber auch an vielen Ständen im Bürgerhaus von Ediger-Eller von der guten Qualität der heimischen Winzer und Landwirte. Alles Gründe für ihn, bald wieder an der Mosel vorbeizuschauen. "Und dann werde ich auch mit der Monorackbahn fahren", kündigte der Minister schmunzelnd an.

    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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