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  • Schwer verletzt: Wanderer stürzt im Altlayer Bachtal ab [Update]

    Zell. Von einem Felsen im Altlayer Bachtal aus ist ein 58 Jahre alter Mann am frühen Freitagnachmittag circa sieben bis acht Meter in die Tiefe gestürzt. Der Wanderer erlitt schwere Verletzungen, war jedoch ansprechbar. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Bundeswehrzentralkrankenhaus nach Koblenz.

    Kurz nach 14 Uhr heult die Sirene auf dem Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Zell los. „Abgestürzte Person im Altlayer Bachtal“ – so lautete die Erstinfo, die bei der Polizei Zell einging. Wenig später waren erste Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Zell an der Unglücksstelle. Sie liegt auf Höhe einer Ferienwohnung rechts der Landesstraße 194, kurz bevor es aus Zell hinauf nach Altlay geht. Auf der Rückseite der Ferienwohnung steigen in einem Waldstück Schieferfelsen auf. Unterhalb derselben wird der Hang flacher.
    Doch was war passiert? Offenbar war der 58 Jahre alte Mann mit seinem Hund auf einem Wanderweg unterwegs, der oberhalb der Felsformation verläuft und in Verlängerung der Straße „Heinzenberg“ liegt. Vom oberen Rand eines Felsens aus stürzte der Wanderer ab, aller Wahrscheinlichkeit nach infolge gesundheitlicher Probleme. Diesen ersten Sturz beobachtete eine Augenzeugin, die mit ihrem Mann die Ferienwohnung im Bachtal betreibt. Über drei, vier Meter landete der Wanderer nach einem freien Fall erst einmal auf einem Felsvorsprung.


    Sofort setzt der Mann der Augenzeugin, der sich in dem Gelände gut auskennt, einen Notruf ab und eilt zu dem um Hilfe rufenden Wanderer. Auf dem Felsvorsprung bessert sich der Gesundheitszustand des Gestürzten zunächst. Er und der an der Absturzstelle eingetroffene Ersthelfer kennen einander. Letzterer versucht, den Verunglückten, der sich zwischenzeitlich wieder aufgerappelt hat, anzusprechen. Doch diese Worte kommen anscheinend gar nicht richtig an, so schildert es der Ersthelfer später einem Polizisten. Nur Augenblicke später fällt der Wanderer erneut, weitere drei oder vier Meter über Felsen, prallt gegen mehrere Bäume, ehe er im flacheren unteren Teil des Hanges zum Liegen kommt.
    Den Schilderungen eines Feuerwehrmanns zufolge wartet der Hund des Gestürzten noch bei seinem Herrchen, als die Feuerwehrmänner und der Rettungswagen eintreffen. Mit Leitern und einer angeseilten Trage holen die Einsatzkräfte den Verunglückten vorsichtig aus dem Hang und tragen ihn in einen Rettungswagen. Ein aus Koblenz herbeigerufener Rettungshubschrauber kann wegen der engen Unglücksstelle nur auf einem Schotterplatz circa 50 Meter talabwärts landen. Per Krankenwagen wird der Schwerverletzte zum Hubschrauber gebracht, der kurz danach abhebt. dad

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