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  • Zauberhafter Start in den Advent: Weihnachtsmarkt der besonderen Art lockte aufs Namedyer Schloss

    Namedy. Gelebte Tradition: Zum elften Mal in Folge legten sich am ersten Adventswochenende weihnachtliche Düfte und Klänge über Schloss Burg Namedy und seine weitläufige Parkanlage. Die Idee des Weihnachtszaubers ist vor zehn Jahren entstanden und soll Besuchern Gelegenheit geben, für einige Stunden der Hektik des Alltags zu entkommen,

    Groß war die Auswahl an vorweihnachtlichen Dekorationsartikeln beim Weihnachtszauber auf Schloss Burg Namedy. In Fluren und Sälen drängten sich die Besucher.  Foto: Elvira Bell
    Groß war die Auswahl an vorweihnachtlichen Dekorationsartikeln beim Weihnachtszauber auf Schloss Burg Namedy. In Fluren und Sälen drängten sich die Besucher.
    Foto: Elvira Bell

    Von unserer Mitarbeiterin Elvira Bell

    An den unzähligen Tannengirlanden und -kränzen sowie funkelnden Weihnachtskugeln und Lichtern war die von Prinzessin Heide von Hohenzollern gehegte Liebe zum Detail und zur Adventszeit deutlich erkennbar. An beiden Tagen zog das anheimelnde Ambiente, für das die Gastgeberin mit ihren hilfreichen guten Geistern gesorgt hatte, wieder einmal viele Besucher an.

    Am Samstagabend stimmten Bläser zusammen mit dem Namedyer Burgchor die Gäste mit einem Adventsansingen im Innenhof der festlich beleuchteten Burg musikalisch auf den ersten Advent ein. Am Sonntag konnten kleine und große Besucher nicht nur im Innenhof, sondern auch in der Burg in einen einzigartigen romantischen Weihnachtszauber eintauchen, der sich eindeutig von anderen vorweihnachtlichen Veranstaltungen abhebt.

    Eine in den offenen Kamin drapierte Winterlandschaft, die herrlich geschmückten Weihnachtsbäume und auch die Krippe in der Galerie ließen nicht nur Kinderaugen, sondern auch die von den Besuchern, die vielfach Impressionen mit dem Handy fotografisch festhielten, aufleuchten. Alle diese adventlichen Stimmungsmacher hätten, alleine gesehen, die Einladung für einen Besuch in Schloss Burg Namedy schon gerechtfertigt.

    Während sich die Künstler und Kunsthandwerker schon an ihren Ständen niedergelassen hatten, hieß René Mono, am Sonntagvormittag die Gäste im Spiegelsaal mit wohlklingenden Pianoklängen willkommen. Das Angebot ließ keine Wünsche offen. Auf großes Interesse war die Drechselstube von Bertold Schang gestoßen. Der aus Heistenbach stammende, 1941 geborene Künstler präsentierte eine große Vielfalt von selbst hergestellten Unikaten. Gern ließ sich Schang über die Schulter sehen während er den interessierten Besuchern demonstrierte, wie er hochwertigen Stifte aus Holz zusammensetzt - etwa ein Füllfederhalter aus 36 Teilen und 20 Sorten Holz.

    "Dass es so etwas heute noch gibt, ist einfach phänomenal", meinte Horst Stern, der eigens wegen des Weihnachtszaubers aus dem Ruhrgebiet nach Namedy gekommen war. Dass Schutzengel es ihr ganz besonders angetan haben, konnte man am Stand von Marion Seyfried unschwer erkennen. Die Hobbykünstlerin hatte Schmuckstücke in Form von unterschiedlich großen aus vielen verschiedenen Edelsteinen und anderen Materialien hergestellt. "Sogar auf dem Jakobsweg habe ich Steine gefunden, die ich darin verarbeitet habe", erklärte die tiefgläubige Andernacherin.

    Auch für die Sinne wurde vieles geboten. Glanzlichter waren neben den beruhigenden Duftmeditationen von Bettina Morsch und einer Lesung mit Hans-Joachim Massing, auch das musikalische Rahmenprogramm, das die Zuhörer mit besinnlichen Weisen in die Weihnachtszeit führte. Bereits ehe Mezzosopranistin Anita Reuter, begleitet von Werner Lohner am Klavier, in einer hinreißenden Darbietung Werke des Mainzer Komponisten Peter Cornelius intonierte, war der Blaue Salon, so voll besetzt, dass weitere Musikfreunde leider keinen Platz mehr fanden. Darüber hinaus setzten der Gospelchor Namedy, die Moseltaler Alphörner, sowie das Kunterbunte Querflötenensemble der Kreismusikschule unter der Leitung von Karolin Thiel weitere musikalische Akzente.

    Auch für die jüngsten Gäste gab es ein spezielles Unterhaltungsprogramm. Dieses reichte vom Ponyreiten im Park bis hin zum Basteln in der "Villa Kunterbunt" im Steinhof.

    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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