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    AndernachWohnpark am Schillerring in Andernach soll 2015 stehen

    Der Andernacher Stadtrat hat den Weg dafür frei gemacht, dass am Schillerring 40 Reihenhäuser gebaut werden können.

    Auf dem ehemaligen Antennenplatz am Schillerring (Blickrichtung St.-Thomaser-Hohl) entsteht der Wohnpark.
    Auf dem ehemaligen Antennenplatz am Schillerring (Blickrichtung St.-Thomaser-Hohl) entsteht der Wohnpark.
    Foto: Katrin Franzen

    Die Stadt tut etwas für die Entwicklung brachliegender Flächen, damit dort Wohnraum entsteht. Das gilt nicht nur für die Altstadt (Weissheimergelände), sondern auch für umliegende Gebiete. Jetzt hat der Stadtrat den Weg dafür frei gemacht, dass am Schillerring 40 Reihenhäuser gebaut werden können. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Bebauungsplan "Schillerring/Krahnenberg-Kaserne" und die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans für das 9000 Quadratmeter umfassende Areal beschlossen.

    Der Wohnpark entsteht auf dem ehemaligen Antennenplatz der Bundeswehr, der einst für Radio Andernach benötigt wurde, das heute im Mayener Stadtteil Kürrenberg stationiert ist. Die Reihenhaus AG hat nun das Gelände von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gekauft. Reihenhaus-Sprecherin Ina Temme berichtet auf RZ-Anfrage, dass die Bauarbeiten im Frühjahr 2014 beginnen. Fertiggestellt sein wird der Park voraussichtlich Ende 2015. Die Nachfrage sei sehr gut. Temme: "Es sind bereits zwölf Häuser fest reserviert."

    Los geht es im Frühjahr mit Erdarbeiten - um Leitungen und Bodenplatten zu verlegen. Und eine alte Baracke wird abgerissen. Dann werden die Häuser hochgezogen und die beiden privaten Stichstraßen angelegt. Der Wohnpark wird vom Schillerring aus erschlossen. Vonseiten der Stadt besteht eine Vorplanung für den Bau eines Kreisverkehrs, der an der Kreuzung Aktienstraße, Schillerring und St.-Thomaser-Hohl entstehen könnte (die RZ berichtete). Soweit es keine verkehrstechnischen und -rechtlichen Bedenken gibt, soll auch die Anbindung der westlichen Stellplätze des Wohnparks über den Kreisel erfolgen. Die Stadt geht davon aus, dass der zusätzliche Verkehr durch das Neubaugebiet problemlos vom vorhandenen Straßensystem aufgenommen werden kann. Den Schillerring würden täglich 7000 Autos befahren. Durch den Wohnpark kämen rund 27 Autos hinzu (243 Fahrten). Auch Parkplatzprobleme werden nicht erwartet, da im Wohnpark Garagen und Stellplätze entstehen.

    Für das Areal gab es bislang keinen Bebauungsplan. Im Flächennutzungsplan war dieser Bereich als Sonderbaufläche Bundeswehr ausgewiesen. Der Stadtrat hatte bereits im Mai dieses Jahres dem Konzept der Reihenhaus AG zugestimmt.

    Katrin Franzen

    Drei verschiedene Reihenhaustypen

    Die Reihenhaus AG möchte breiten Bevölkerungsschichten ermöglichen, Wohneigentum zu erwerben - , insbesondere jungen Familien, heißt es im Projektkonzept. Die Reihenhäuser entsprechen drei Typen: Sie bieten 81 Quadratmeter Wohnfläche auf zwei Vollgeschossen (12 Häuser); 116 Quadratmeter mit zwei Vollgeschossen und ausgebautem Dachgeschoss (8 Häuser) oder 141 Quadratmeter (20 Häuser). Zudem werden 26 Garagen und 30 Parkplätze entlang zweier Stichstraßen angelegt. Die Stadt begrüßt, dass an dieser Stelle kostengünstiger Familienwohnraum entsteht. kaf

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