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  • OchtendungSechs Stunden Narrentreiben bei der Großen Ochtendunger Karnevalsgesellschaft

    Die Session 2014 in der Großen Ochtendunger Karnevalsgesellschaft (GOK) wird für die KG Schafskopf in besonderer Erinnerung bleiben. Der Mitgliedsverein feierte sein 111-jähriges Bestehen, stellte in diesem Jahr das Prinzenpaar und richtete das Maifelder Narrentreffen aus.

    Als Newcomer auf der Ochtendunger Bühne zeigten sich die Candy-Girls, bekannt auch als die DJK-Tanzgruppe No Limits.
    Als Newcomer auf der Ochtendunger Bühne zeigten sich die Candy-Girls, bekannt auch als die DJK-Tanzgruppe No Limits.
    Foto: Heinz Israel

    Von unserem Mitarbeiter Heinz Israel

    Die Sängerknaben des Vereins zeigten in der Kappensitzung, dass sie seit ihrer Gründung vor 50 Jahren mit selbst verfassten Liedern den Karneval immer noch bereichern. "Et jet kah Dorf on och kaan Stadt, deh su wat fürzewäise hat", so beginnt eines der bekanntesten Lieder vom Ochtendunger Jung. Neuer Generalmusikdirektor ist jetzt Martin Schmitz.

    Es ist die Vielfalt der Beiträge von Korporationen und Gruppen, die das Programm so lebendig macht. Gestartet wurde mit dem Einmarsch der Tollitäten in die voll besetzte Kulturhalle und mit der Begrüßung durch die Sitzungspräsidenten Jürgen Lehnigk-Emden und Andrea Hauswirth mit der Tanzgarde Blau-Weiß der DJK. 46 Kinder strahlten und freuten sich, dabei zu sein. Das jüngste Mitglied war gerade mal zwei Jahre alt. Die Rentnerband holte den neuen Ehrenrentner Werner Monreal und einige seine Vorgänger auf die Bühne. Zu Ehren der Gekürten hatte Marcus Bolzhauser, Chef der Gruppe, einen neuen Titel geschrieben. "In Ochtendung geboren, am schönen Nettestrand", heißt es im Refrain des Liedes, das den hochverdienten Karnevalisten gewidmet ist.

    "Eines schönen Tages werde ich Dich verlassen", kündigte Heike Claar ihrem Ehemann Herbert an. "Heut ist doch ein schöner Tag", antwortete dieser gelassen. Die beiden sind alte Bekannte in der Bütt, und ihre "Szenen einer Ehe" kamen diesmal beim Publikum besonders gut an. Renate und Markus Rühle hatten bei ihrem Ausflug ins Allgäu die Leistungsfähigkeit einer Kuh entdeckt. Außerdem mussten auch die Polcher eine Attacke einstecken. Die einschlägigen Erfahrungen bei einem Kuraufenthalt waren die Ursache für den Disput zwischen Rita Hirsch, Ortsbürgermeisterin, und ihrem Beigeordneten Daniel Schnack. Die beiden steigen in jedem Jahr gemeinsam in die Narrenbütt.

    Die Männer der Carnevals-Gesellschaft Ochtendunger Bürgerwehr (COB) wollten unbedingt demonstrieren, wie es in einer Baby-Krabbelgruppe zugeht. Sie tummelten sich, nur mit übergroßen Pampers bekleidet, auf einer Spielwiese, hatten aber weitere gesangliche "Überraschungen" im Gepäck. Für die Möhnen der KG Ewig Jung gab es viel Unbekanntes zu entdecken. Ihr Ausflug in die Großstadt nach Koblenz endete im Kulturprogramm des Café Hahn. Die Frauen der Carnevals-Gesellschaft Ochtendunger Bürgerwehr tanzten als Skelette bei Schwarzlicht. Besonders pikant war dabei ein Striptease.

    Eine echte Augenweide waren die Solomariechen und Tanzgruppen der Korporationen. Für die Bürgerwehr tanzten das Solomariechen Rebecca Bernhard und ihr Tanzmajor Mike Butter. Die KG Schafskopf schickte Mandy Simon. Der Auftritt von Melissa Ahej, dem Mariechen der Prinzengarde, wurde vom Korps der Gardisten eingerahmt. Zuvor hatten diese einen "Stippeföttchen"-Tanz vorgeführt.

    Als Newcomer auf der Ochtendunger Bühne zeigten sich die Candy-Girls, bekannt auch als die DJK-Tanzgruppe No Limits. Es gab viel Applaus für ihren Auftritt, bei dem es süße Bonbons auf das Publikum regnete.

    Für Begeisterung sorgte auch das Debüt der neu gegründeten Schafskopfdancers. Die quirligen Clowns brachten Farbe und Bewegung ins Programm. Weitere optische Höhepunkte lieferten die Tanzgarde der Roten Funken, die Tanzgarde Blau-Weiß und die prächtig kostümierten Mexikaner, die man als Mystery Dancer kennt. Das musikalische Finale eröffneten die Musikgruppen: der Fanfarenzug Blau-Weiß, die Rentnerband und die Gruppe KorN. Der Fanfarenzug hatte die Sitzung musikalisch umrahmt. Mit den großen Ochtendunger Karnevalsliedern, wie "Wo ist der Karneval noch schön", endete das fast sechsstündige abwechslungsreiche Sitzungsprogramm.

    Uwe Vetter erhielt den RZ-Karnevalsorden für seinen Beitrag über den Ochtendunger Karneval in der Dorfchronik. In Anerkennung für seinen 25-jährigen Bühnendienst wurde Hannes Nohner von der GOK mit einer Urkunde geehrt.

    Weitere Bilder sehen Sie im Internet auf www.rhein-zeitung.de/mayen

    Große Ochtendunger Karnevalsgesellschaft feiert bei Kappensitzung 111-jähriges Bestehen
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