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    MayenMuseen besiegeln Kooperation mit Vertrag

    Gemeinsame Sache machen das Mayener Eifelmuseum und das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) in Mainz schon lange. Jetzt aber haben die beiden Einrichtungen ihre Kooperation auch vertraglich besiegelt.

    Haben den Kooperationsvertrag unterzeichnet (von links): Mathilde Weinandy, Vorsitzende des Eifelvereins, Landrat Alexander Saftig, Mayens OB Wolfgang Treis, RGZM-Generaldirektor Falko Daim und Hans Schüller, Vorsitzender des Geschichts- und Altertumsvereins Mayen.
    Haben den Kooperationsvertrag unterzeichnet (von links): Mathilde Weinandy, Vorsitzende des Eifelvereins, Landrat Alexander Saftig, Mayens OB Wolfgang Treis, RGZM-Generaldirektor Falko Daim und Hans Schüller, Vorsitzender des Geschichts- und Altertumsvereins Mayen.
    Foto: Andreas Walz

    Falko Daim, Generaldirektor des RGZM, Landrat Alexander Saftig und Mayens Oberbürgermeister Wolfgang Treis sowie Hans Schüller, Vorsitzender des Mayener Geschichts- und Altertumsvereins, und Mathilde Weinandy, Vorsitzende des Eifelvereins für Mayen und Umgebung, haben kürzlich den Vertrag, der die Zusammenarbeit auf eine verbindliche Grundlage stellt.

    "Kooperation ist das Zauberwort in Zeiten enger finanzieller Ressourcen", sagte OB Treis, der die Art der Zusammenarbeit näher erläuterte: "Beim Zusammenrücken der beiden Museumshäuser geht es um die gegenseitige Ergänzung und Übernahme von Aufgaben. Die Stärken der Partner sollen dem jeweils anderen zugute kommen." So profitiert das Eifelmuseum etwa vom technischen Know-how in den Werkstätten des RGZM, in denen - wie in der Vergangenheit bereits geschehen - Ausstellungsstücke aus dem Fundus des Eifelmuseums restauriert werden können. Auf der anderen Seite verfügt das Eifelmuseum mit der Eifelbibliothek und dem Eifelarchiv über Einrichtungen, von denen die in Mayen ansässigen Forscher des RGZM profitieren. Zudem bietet das Eifelmuseum den Wissenschaftlern von der Forschungsstelle für Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte (VAT) die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren.

    All das ist nicht wirklich neu. Daher verglich Landrat Alexander Saftig die Vertragsunterzeichnung mit einer Eheschließung: Die Partner kennen sich seit Jahren, bislang waren sie verlobt. "Jetzt haben wir dem Ganzen einen rechtlichen Rahmen gegeben", sagte Saftig. Die Vertragsunterzeichnung bedeutet aus seiner Sicht aber noch mehr: "Das ist die klare Aussage: Wir wollen weitermachen."

    Beim Gedanken an die Zukunft kommt dem Vertrag eine weitere wichtige Funktion zu, wie Hans Schüller hervorhob. "Wenn einmal unsere Nachfolger unsere Ämter übernehmen", sagte er mit Blick auf die Unterzeichner, "dann müssen sie wissen, wie die Zusammenarbeit funktioniert." Und das stehe mit dem Vertrag nun fest.

    Das unterstrich auch der RGZM-Generaldirektor Falko Daim. "Diese Vereinbarung dient der Bestandssicherung." Und das in mehrfacher Hinsicht: Denn mit dem Fortbestand der Museumskooperation sind der Fortbestand der Forschungstätigkeit am Ort und des Wissenschaftsstandorts Mayen unmittelbar verbunden.

    Hilko Röttgers

    Mayen-Andernach
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