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  • Kreis MYK: Polizei verschärft Kontrollen an den Karnevalstagen

    Kreis MYK. Der Straßenkarneval legt ab jetzt richtig los. Doch die Narren sollten es nicht übertreiben, insbesondere wenn sie tief ins Glas geschaut haben und sich dann auf den Heimweg machen.

    Foto: Achim Banck - Fotolia

    Die Polizei wird gerade zwischen Schwerdonnerstag und Aschermittwoch ein wachsames Auge auf das Verkehrsgeschehen werfen. Sie rät, vor dem Feiern bereits die Rückfahrt zu planen, Fahrgemeinschaften zu bilden und als Fahrer nüchtern zu bleiben.

    Und: Wer nach dem Feiern noch Auto fahren will oder muss, sollte gar nicht erst auf irgendwelche Promillegrenzen abzielen und sich an diese "herantrinken" wollen. Denn das geht meistens schief. Sich an die mutmaßlich gerade noch zulässigen Promillewerte heranzutasten, ist riskant. Zu viele Faktoren spielen dabei eine Rolle: Körpergewicht und Konstitution, vorherige Mahlzeiten, Medikamente, Müdigkeit, Stress, Tagesform und Zechgewohnheiten.

    Alkoholisierte Autofahrer gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Ein Verkehrsunfall unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen hat ernste Folgen: Sachschäden und Regressforderungen an den Verursacher, Flensburg-Punkte, Verlust der Fahrerlaubnis, Geldbußen und in besonders gravierenden Fällen ein lebenslanger Eintrag ins Vorstrafenregister. Im schlimmsten Fall erleiden Menschen körperliche Schäden, für die der Verursacher die juristische und moralische Verantwortung zu tragen hat.

    Ein immer noch weit verbreiteter Irrglaube ist die Annahme, bis zur Grenze von 0,5 Promille Alkohol im Blut bleibe eine Autofahrt in jedem Fall straffrei. Hingegen stellt auch schon eine Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille ein Vergehen dar, sobald der Verkehrsteilnehmer Ausfallerscheinungen erkennen lässt, stellt das Präsidium fest.

    Ein unterschätztes Problem ist auch der Restalkohol. Vom menschlichen Organismus abgebaut werden im Durchschnitt nur 0,1 Promille pro Stunde. Mithin braucht der Körper gut und gerne acht Stunden ohne jegliche Alkoholzufuhr, bis ein Rausch von 0,8 Promille verkraftet ist. Wer früher Auto fährt, gefährdet sich, seine Mitmenschen und den Führerschein. Zunehmend ahndet die Polizei auch Fahrten unter dem Einfluss illegaler Drogen wie Cannabis, Speed oder Ecstasy. Auch hier drohen empfindliche Geldbußen, der Verlust der Fahrerlaubnis und eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

    Die Polizei erinnert daran, dass die Straßenverkehrsordnung jeden Autofahrer verpflichtet, am Steuer geeignete Kleidung und Schuhe zu tragen. Kostüme, Schuhwerk und Masken, die die Bewegungsfreiheit, die Rundumsicht und das Gehör des Fahrers einschränken, sind nicht erlaubt. Deshalb rät die Polizei: Bevor es zum närrischen Treiben geht, rechtzeitig mit dem Kostüm im Auto Probe zu sitzen.

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