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    Kreis MYKKreis MYK: Herbert Fleischer machte größten Sprung nach vorn

    Gäbe es bei der Kreistagswahl die Disziplin Weitsprung, so wäre Herbert Fleischer dabei auf dem ersten Platz gelandet. Der FDP-Mann aus Mayen hat bei der Wahl am Sonntag den größten Satz gemacht, nämlich von Listenplatz 30 auf Platz zwei - und sitzt somit unverhoffterweise doch wieder im Kreistag neben Parteifreund Ekkehard Raab.

    Eine Menge Arbeit hatten die Wahlhelfer am Sonntag und auch am Montag. Das Auszählen der Stimmen dauerte lange, da bei den Kommunalwahlen nicht nur Listen-, sondern auch Personenstimmen vergeben werden können.
    Eine Menge Arbeit hatten die Wahlhelfer am Sonntag und auch am Montag. Das Auszählen der Stimmen dauerte lange, da bei den Kommunalwahlen nicht nur Listen-, sondern auch Personenstimmen vergeben werden können.

    Von unserem Redakteur Albrecht Kahl

    Kreis MYK - Gäbe es bei der Kreistagswahl die Disziplin Weitsprung, so wäre Herbert Fleischer dabei auf dem ersten Platz gelandet. Der FDP-Mann aus Mayen hat bei der Wahl am Sonntag den größten Satz gemacht, nämlich von Listenplatz 30 auf Platz zwei - und sitzt somit unverhoffterweise doch wieder im Kreistag neben Parteifreund Ekkehard Raab. Kein anderer Politiker, der dem neuen Kreistag angehört, wurde dank vieler Personenstimmen um so viel Plätze auf der Liste nach vorn katapultiert und erreichte somit ein Mandat.

    Wenn einem prominenten Politiker wie Fleischer, der aktuell noch Kreisbeigeordneter ist, so etwas gelingt, ist der ein oder andere doch misstrauisch. Hat er sich nur als Stimmenfänger aufstellen lassen und wird und will womöglich das Mandat gar nicht annehmen? Das mag sich mancher fragen, hat es doch in der Vergangenheit solche Fälle gegeben. "Ich nehme das Mandat an, das ist für mich keine Frage. Der Wähler hat Vertrauen in mich gesetzt, und dem Wähler sehe ich mich auch verpflichtet", stellt Fleischer auf Nachfrage unserer Zeitung fest und zeigt sich "angenehm überrascht" von dem Ergebnis. Was Fleischers Freud ist, mag Oliver Engels Leid sein. Der FDP-Spitzenkandidat schaffte nicht den Sprung ins Kreisgremium, er wurde von Fleischer und Raab überholt.

    Große Sprünge gab es sonst nur bei den großen Parteien. Bei der CDU, die insgesamt 22 Mandate errungen hat, sind - fast schon erwartungsgemäß - drei bekannte Bürgermeister darunter. Mendigs VG-Chef Jörg Lempertz landete von Listenplatz 27 auf Platz sieben, Pellenz-Chef Klaus Bell schaffte es von Platz 33 auf Platz 18 und Krufts Ortsbürgermeister Rudolf Schneichel von Platz 25 auf Platz 9.

    Bei der SPD (14 Mandate) ragen zwei Kommunalpolitiker heraus. Hier machte der Andernacher Clemens Hoch den größten Satz. Der Vizechef der Staatskanzlei in Mainz kam von Listenplatz 31 und landete auf Rang acht. Und auch der ehemalige Mayener Wehrleiter Ferdinand Faber darf sich freuen: Vom vermeintlich aussichtslosen Platz 35 gestartet, findet er sich auf Platz 14 wieder und schafft damit gerade so den Einzug in den Kreistag.

    Wo es Licht gibt, gibt es auch Schatten: Bei der SPD werden Christoph Mohr (Listenplatz sechs), Martina Ehrlich (sieben) und Ingrid Egner-Gentsch (14) nicht dem neuen Kreistag angehören. Wäre nur nach Liste gewählt worden, säßen sie in der Regionalvertretung. Das gilt bei der CDU für Renate Mennicken (neun), Natalja Koek (18), Christoph Helling (19), Claudia Blotzki (21) und Heribert Hänzgen (22); sie müssen nun draußen bleiben. Bei den Grünen schafft es Susanne Guth (drei) nicht und bei der FWG Hans-Georg Schönberg (vier).

    Auch die Spitzenkandidaten mussten teilweise Federn lassen. Während Achim Hütten (SPD) als Nummer eins bestätigt wurde, überholte bei der CDU die Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil den an eins gesetzten Georg Moesta. Und bei den Grünen wählten die Stimmbürger Wolfgang Treis statt Birgit Meyreis auf Platz eins.

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