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    PolchKoalabären vergnügen sich gleich nebenan, während Polcher an Doktorarbeit schreibt

    Wenn Markus Wagner aus Polch an seiner Doktorarbeit schreibt oder in der Universität mit Forschungsarbeiten beschäftigt ist, vergnügen sich nur wenige Meter entfernt Koalabären auf saftigen, grünen Eukalyptusbäumen. Der 28-Jährige lebt seit sechs Monaten im australischen Adelaide, um seine Dissertation zu schreiben.

    Polch - Wenn Markus Wagner aus Polch an seiner Doktorarbeit schreibt oder in der Universität mit Forschungsarbeiten beschäftigt ist, vergnügen sich nur wenige Meter entfernt Koalabären auf saftigen, grünen Eukalyptusbäumen. Der 28-Jährige lebt seit sechs Monaten im australischen Adelaide, um seine Dissertation zu schreiben.

    Bereut hat er den Aufenthalt "down under" noch keinen Moment. „Die Freundlichkeit der Australier ist ehrlich und man lebt dort viel entspannter“, schwärmt der Diplominformatiker. Dass Adelaide mit seinen rund 1,3 Millionen Einwohnern kürzlich zur „Stadt mit der höchsten Wohnqualität“ in Down Under ausgezeichnet wurde, kann er gut verstehen. Die Metropole an der Südküste ist großzügig geplant und bietet trotz trockenem Klima viel Grünfläche. Da die Studiengebühren in Australien mit rund 26 000 Dollar im Jahr sehr hoch sind, ist Wagner froh, dass er ein Stipendium für drei Jahre erhalten hat. Als der Maifelder am Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld sein Abitur machte, ahnte er noch nichts von seinem künftigen Werdegang. Nach dem Studium an der Universität Koblenz und zwei Auslandsemestern in den USA erhielt er zunächst ein Stipendium für das Max-Planck-Institut in Saarbrücken. Dort begann er seine Forschungstätigkeit mit der Entwicklung von Optimierungsverfahren für erneuerbaren Energien. Diese Forschung setzt er in Australien fort. „Die erneuerbaren Energien sind auch in Australien ein großes Thema“, weiß der Informatiker. Die Lebenshaltungskosten sind in Adelaide vergleichsweise hoch, aber die rund 55 000 Studenten der Stadt nutzen den „Central Market“, wo man Lebensmittel günstiger bekommt. Wagner lebt zentral in einer Wohngemeinschaft nur zehn Minuten vom Büro entfernt und zahlt dafür 700 Euro monatlich. Von Australien gesehen hat er bislang erst Sydney und die „Kangaroo Island“. Dort, so schwärmt er, schläft man im Schlafsack und wacht inmitten von Kängurus auf. Mit Australiens giftigen Schlangen oder Spinnen hatte er bislang noch keine Begegnung. Sein Kontakt in die Heimat regelt sich problemlos über Handy und Internet. Bei diesen Gesprächen bekomme er aber schon ein wenig Sehnsucht nach den Polcher Keksen und dem leckeren Kuchen seiner Mutter.Ricarda Helm

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