40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Mayen/Andernach
  • » Frühjahrsarbeiten: Stadtgärtner haben zurzeit alle Hände voll zu tun
  • Aus unserem Archiv

    MayenFrühjahrsarbeiten: Stadtgärtner haben zurzeit alle Hände voll zu tun

    Eigenheimbewohner bereiten derzeit ihre Gärten auf den Frühling vor. Die Stadt Mayen tut dies mit ihren Grünflächen ebenfalls, allerdings in viel größerem Maßstab. Der städtische Gärtnermeister Wolfgang Seul weiß, worauf zu achten ist. Die RZ sprach mit ihm.

    Wolfgang Seul zeigt an, wie groß Krokusse, Winterlinge, Skilla und Chinodoxa auf der Wiese vor dem Brunnen an der Bürresheimer Straße schon sind.  Foto: Axel Holz
    Wolfgang Seul zeigt an, wie groß Krokusse, Winterlinge, Skilla und Chinodoxa auf der Wiese vor dem Brunnen an der Bürresheimer Straße schon sind.
    Foto: Axel Holz

    Von unserem Mitarbeiter Axel Holz

    Mayen ist seit Ende 2013 eine "bienenfreundliche Stadt", das hat die Arbeit der Kolonne verändert und erweitert. Nach Angaben von Wolfgang Seul beginnt der Frühjahrsputz auf den öffentlichen Grünflächen direkt nach der Frostperiode. Verblühte Stauden und Gräser werden zurückgeschnitten. Dies geschieht nicht schon im Herbst, wie manch einer meinen könnte, weil mehrere Wildbienenarten die im Winter stehen gebliebenen Staudenstängel als Unterschlupf und Winterquartier nutzen.

    Seit Mitte März wird organischer Dünger aufgebracht, sogenannter Vorratsdünger, der sich erst nach und nach zersetzt und die Pflanzen bis in den Sommer hinein ernährt. Dichten Wuchs und reichlich Blüten soll diese Art Düngung bewirken.

    In die Blumenkübel in der Marktstraße zum Beispiel werden vorgezogene Blumenzwiebeln gesetzt, wie Narzissen, Wildtulpen und Krokusse; sie blühen nach und nach auf. Rasenflächen werden von Laubresten und Ästen befreit. Seul nennt dies einen "Pflegegang". Auf dem Habsburgring werden acht neue Bäume gesetzt, darunter Säulenhainbuchen, Säulenahorn und Weißdorn. Eine neue Kastanie kommt ins Konner Paradies. Kleinstauden, Rosen und Efeu, die die Baumscheiben begrünen - also jene kleinen Flächen rund um den Fuß des Baumstammes - sind ebenfalls zu beschneiden und damit Teil des Arbeitsauftrages für die Gärtnerkolonne.

    Ausgleichsflächen in der Nähe der Überlandstromleitungen wurden im Stadtteil Hausen neu angelegt. Apfelbäume, Esskastanien, Akazien, Weiden und Haselnusssträucher werden Pollen- und Nektarspender sein, also eine gute Bienennahrung. Auf diesen Flächen werden außerdem Wildkräutersamen gesät; die Kräutermischung stellt Seul selbst zusammen. Die Stadteinfahrten sollen schöner werden, so lautet eine alte Forderung des Stadtrates. Die Gärtnerkolonne folgt ihr gern und pflegt Flächen Am Sürchen (gegenüber dem Baumarkt), in der Polcher Straße (nahe des Fit up-Centers) und demnächst in Alzheim, wo Honigbienen und Wildbienen liebende Pflanzen wachsen sollen, zum Beispiel Ringelblume, Wegewarte, Wiesenglockenblume, Gelber Ackersenf, Klatschmohn, Echte Kamille und Kornblume.

    Etwas Besonderes ist bereits in der Bürresheimer Straße nahe des Brunnens an der Abfahrt zum Stadion zu bewundern. Auf einer großen Wiese blühen derzeit schon Krokusse, Skilla, Chinodoxa (Schneestolz) und Winterling; sie wurden im vergangenen Herbst von einer niederländischen Firma per Maschinenpflanzung gesetzt.

    Schließlich, und das will Gärtnermeister Seul nicht vergessen wissen, hat sich im Verlauf der Wintermonate reichlich Müll auf den städtischen Grünflächen angesammelt; auch der muss entfernt werden.

    Mayen-Andernach
    Meistgelesene Artikel
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Regio-CvD Online

     

    Mail

    Anzeige
    Mayen: 725 Jahre Stadt
    epaper-startseite
    Regionalwetter
    Freitag

    12°C - 23°C
    Samstag

    11°C - 20°C
    Sonntag

    11°C - 20°C
    Montag

    14°C - 23°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige