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    AndernachFeuerzauber krönt Fest der 1000 Lichter: Buntes Farbspektakel lockt in die Rheinanlagen

    Viele Bäckerjungen haben es im Kalender rot angestrichen: Das Fest der 1000 Lichter gilt als eine der Hauptattraktionen im Sommer in Andernach. Zu Recht: Etwa 10 000 Besucher hat das Farbspektakel auch diesmal wieder in die Rheinanlagen gelockt.

    Foto: sil

    Von unserem Mitarbeiter Silvin Müller

    Auf den Höhepunkt des Festes, das Feuerwerk am Samstagabend, stimmten sich viele Besucher in der Altstadt in einem der Eiscafés oder Restaurants ein. Zum Abend hin strömten sie durch die Gassen zum Rhein. Dort bildeten das illuminierte Rheintor und die lange Reihe der bunten Pyramiden auf der Alleemauer einen stimmungsvollen Empfang. Die Kegel gehörten zum Lichtkonzept, das der veranstaltende Andernacher Verkehrs- und Verschönerungsverein (AVV) in diesem Jahr wieder erweitert hatte.

    Entweder am Rheintor oder an einem der zahllosen Getränkestände oder Imbisse trafen sich die Menschen. Manch einer kam zu dem Spektakel von weit her angereist: "Wir waren schon dreimal hier. Wir sind total begeistert von der Stadt", meinten Claudia und Andi Würtz aus Regensburg. Bei einem Türkeiaufenthalt hatten sie Hans-Josef und Haikel Völkel aus Andernach kennengelernt. Sie waren zusammen mit Werner Horch unterwegs: "Ich bin gebürtiger Andernacher und war schon oft beim Fest." Er erinnert sich, wie er schon als Junge im Alter von zehn Jahren half, Eintrittskarten für das Fest zu verkaufen. Auch Ingrid Meyer aus Weißenthurm wusste, dass sich ein Besuch lohnt: "Die Rheinanlagen sind immer top. Andernach ist eine schöne Stadt." Sie hatte sich mit ihrer Bekannten aus Kettig getroffen: "Ich war noch nie hier und wollte das Feuerwerk unbedingt einmal sehen", sagte Marga Reichert. An der großen Hüpfburg und der Riesenrutsche in Form eines Drachen wartete die Familie Einig aus Ochtendung: "Wir sind mit unseren Kindern hier. Sie haben viel Spaß."

    Kurz nach 22.30 Uhr ertönten dann zum Einstieg ein paar dumpfe Schläge, und der Zauber am Himmel begann. Mehrere Tausend Explosionen und zahllose Effekte sorgten für eine atemberaubende Schau: Abwechselnd waren bunte Kugeln, silbrig weiße Strahlen oder Spiralen und goldene Fontänen zu sehen. Alles war perfekt auf die Musik abgestimmt. Zu den schnellen oder langsameren Rockliedern wie etwa "Jump" von Van Halen, "Rebell Yell" von Billy Idol oder "Who wants to live forever" von Queen entfalteten sich die Farbkaskaden breitflächig am Ufer oder stiegen stufenartig in die Höhe. Mit einem langen Applaus bedankte sich das Publikum bei den Feuerwerkern.

    "Die Bilder am Himmel waren richtig toll", lobte etwa die neunjährige Angelina Casper. Während sie die roten Kugeln beeindruckten, favorisierte ihr sechsjähriger Bruder Leon die grünen Effekte. "Ich habe viel Neues entdeckt, was zuvor noch nicht da war", sagte Sven Casper, der Vater der Kinder. Dies bestätigte die Feuerwerkerin: "Mein Vater war wieder in China und hat neue Mehrschlageffekte von dort mitgebracht", erläuterte Stephanie Reuter, Juniorchefin des Feuerwerksunternehmens Steffes-Ollig.

    Dass alles so reibungslos ablief, ist unter anderem den Andernacher Hilfsorganisationen zu verdanken. Unter der Leitung der DLRG waren rund 60 Helfer im Einsatz. Am Ufer standen mit Helm sowie Neoprenanzug und Prallschutzweste ausgestattete Rettungsschwimmer, die ins Wasser stürzenden Besuchern zur Hilfe geeilt wären. Zudem patrouillierten sechs Boote von DLRG sowie THW und der Feuerwehr auf dem Rhein. "Wir sind dankbar, dass uns die ehrenamtlichen Helfer zur Seite stehen", sagte AVV-Geschäftsführer Patrick Hunscha.

    Der Auftakt der Nacht der 1000 Lichter war für rund 2000 Fans übrigens bereits am Vortag. Sie genossen für rund fünf Stunden die Rock-Formationen Bounce und Daily Roxx bei der Riverside Party.

    Aus polizeilicher Sicht ist das Fest ohne nennenswerte Vorkommnisse über die Bühne gegangen. Trotz hohen Besucheraufkommens kam es zu keinen veranstaltungsbezogenen Störungen, die Stimmung war äußerst friedlich und harmonisch, heißt es im Polizeibericht. Bei gemeinsamen Kontrollen durch Ordnungsamt und Polizei wurde besonders auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes geachtet. Auch hier gab es kaum Beanstandungen.

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