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    AndernachEntente Florale: Die Jury ist begeistert von Andernach

    Er ist sprachlos. Einfach baff: Lothar Engelhardt hat am Dienstag zum ersten Mal die Bäckerjungenstadt besucht und ringt um Fassung: "Es ist überwältigend. Mir fehlen die Worte." Engelhardt ist Jurymitglied des Bundeswettbewerbs Entente Florale. Die Kommission hat Andernach besucht und bewertet.

    Andernach - Er ist sprachlos. Einfach baff: Lothar Engelhardt hat gestern zum ersten Mal die Bäckerjungenstadt besucht und ringt um Fassung: "Es ist überwältigend. Mir fehlen die Worte." Eine ganze Stadt engagiert sich für eine nachhaltige und bürgernahe Grünflächenplanung, auch Langzeitarbeitslose werden durch die Pflege der Bestände einbezogen. Alles blüht, und die Bürger dürfen ernten, was gepflanzt wird.

    Engelhardt ist Jurymitglied des Bundeswettbewerbs Entente Florale, und die Stadt hat sich ihm gestern von ihrer schönsten Seite präsentiert: blühend, sauber, gut gelaunt. In einer sechsstündigen Führung lief die siebenköpfige Jurygruppe Andernach ab, um das Lebensraum- und Grünflächenkonzept zu bewerten. Klar, dass da alles aufgefahren wurde, was möglich ist: Die Anlagen waren gepflegt und mit Hinweisschildern versehen, Tische in Beeten dekoriert, Bilder von Kindern im Stadtgraben platziert. Künstlerin Editha Pröbstle hatte passend zum Jahresthema der Zwiebel zwölf knubbelige Knollen-Objekte an der Stadtmauer abgelegt.

    Landschaftsplaner Lutz Kosack und Gartenbauingenieurin Heike Boomgarden führten mit Witz und Elan den Tross an. "Die sprühen ja nur so vor Motivation", entfuhr es Lothar Engelhardt zwischendurch. Neben drei Bürgern nahmen rund 15 städtische Mitarbeiter teil. Auch Oberbürgermeister Achim Hütten und Bürgermeister Claus Peitz waren dabei. Hütten rechnet sich eine gute Chance auf die Goldmedaille aus - 2010 hatte die Stadt sie schon einmal erhalten: "Ich bin stolz auf die ständig wachsenden Ideen, die Motivation meiner Mitarbeiter und der Bürger." Er habe noch nie so viel Zuspruch gehört wie in den vergangenen Jahren. Hütten: "Viele sagen, wie schön das alles geworden ist. Die Menschen fühlen sich wohl in ihrer Stadt." Und das spürte auch die Jury.

    Antje Solmsdorf vom Deutschen Städtetag schwärmte: "Andernach hebt sich wohltuend von anderen Städten ab." Hier werde mit der essbaren Stadt und der Permakultur Lebensraum gestaltet. Vor allem die Rückkehr zu Stauden und Kräutern, zu einfachen Dingen, sei lobenswert. Dem Zierpflanzenexperten Bernhard Braukmann fiel auf, dass Andernach 30 Fachleute im Grünflächenamt beschäftigt. Das garantiere nachhaltigen Pflanzerfolg. Jurygruppenvorsitzender Klaus Hiltmann schloss: "Die Stadt ist wunderschön anzuschauen." Zwei Tipps hatte er: Wo Hochhäuser stehen, könnten Balkonkästenwettbewerbe ausgelobt, im Gewerbegebiet Südhöhe könnte mehr Grün angepflanzt werden. Kleinigkeiten. Von unserer Redakteurin Katrin Steinert

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