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    MayenDen Bienen in ihre Stöcke geschaut

    Mehrere Hundert Besucher bevölkerten am Tag der offenen Tür inmitten Hunderttausender frei fliegender Bienen das Gelände des Fachzentrums für Bienen und Imkerei des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel (DLR) in Mayen. Spezialisten gewährten den Gästen, unter ihnen Imker, interessierte Laien und zahlreiche Familien, einen informativen Einblick in das Leben der Bienenvölker und in die Arbeit mit und an den Bienen.

    Keine Angst vor Bienen: Auch Kindern wurden viele Einblicke in das Leben der Nektarsammler geboten. 
Foto: Bell
    Keine Angst vor Bienen: Auch Kindern wurden viele Einblicke in das Leben der Nektarsammler geboten.
    Foto: Bell - ef

    Auf besonderes Besucherinteresse stieß die bunte Vielfalt des Mayener Bienengartens, der im Jahr 2010 auf dem Gelände des Fachzentrums mit einer Pflanzfläche von mehr als 200 Quadratmetern mit mehr als 100 verschiedenen Stauden und Zwiebelpflanzen angelegt wurde. Landschaftsarchitektin Maike Frings war seinerzeit mit der Umgestaltung der vorherigen Brachfläche betraut worden. Am Sonntag präsentierte die Hobbyimkerin aus Mendig gemeinsam mit Christoph Otten, dem Leiter des Fachzentrums für Bienen und Imkerei, das neu erschienene 152-seitige Büchlein mit dem Titel "Der Mayener Bienengarten". In dieser vom DLR herausgegebenen Broschüre gibt Maike Frings viele Tipps für die bienenfreundliche Gestaltung von Hausgärten und öffentlichen Flächen.

    "Die Grundlage für das Werk hatte sich beim Anlegen des Gartens und beim Anbringen der einzelnen Pflanzenporträts ergeben", erzählt Frings und ergänzt, dass das Büchlein nicht nur Imker, sondern auch bieneninteressierte Gartenbesitzer ansprechen soll.

    Von den Anregungen, einen pflegeleichten, bienenfreundlichen Garten anzulegen, zeigte sich eine Familie aus Bonn angetan. "Ich wusste gar nicht, dass eine Brennnessel-Ecke im Garten ein Garant für eine große Insektenvielfalt ist", wunderte sich der Familienvater. Die Familie wollte die Burgfestspiele besuchen und wurde durch Zufall auf die familienfreundliche Veranstaltung aufmerksam. Begeistert von dem großen Informationsangebot des Fachzentrums zeigte sich Carla Schumacher. Die Hobbygärtnerin und Imkerin war gemeinsam mit ihrer Familie und rund 50 weiteren Mitgliedern des Eupener Imkervereins mit dem Bus nach Mayen gekommen. "Es ist fantastisch, was hier alles geboten wird. Insbesondere die Kombination der vielen Stauden mit dem Gemüse ist einfach genial."

    Unter den vielen Besuchern war auch Jörg Zerfaß aus Kirn an der Nahe. Der Mittfünfziger widmet sich seit 30 Jahren dem uralten Imker-Handwerk, dessen Bedeutung für die Bestäubung von Pflanzen immer wichtiger wird. Beim Fachsimpeln mit Gleichgesinnten wies er darauf hin, dass die erwartete Sommertracht auf 200 bis 300 Meter Höhe in seiner Region gleich null sein wird. Unter der Sommertracht verstehen die Imker das, was die Bienen von Ende Mai bis in den Juli hinein an Nektar zusammentragen. Die Frühlingsernte und die Tracht im vergangenen Jahr hingegen seien nicht schlecht gewesen. Von unserer Mitarbeiterin Elvira Bell

     

    Das Büchlein "Der Mayener Bienengarten" kostet 5 Euro zzgl. 1,50 Euro Versandkosten und kann beim Fachzentrum für Bienen und Imkerei in Mayen bestellt werden; Telefon 02651/960 50.

    Mayen-Andernach
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