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    MayenBirkenwald auf Mayener Bühne eingepflanzt

    Ein Birkenwald entsteht auf der Bühne: Nahezu 400 Kilogramm schwer ist eine der 20 Birken, die in den Burghof und auf die Bühne der Burgfestspiele Mayen gewuchtet werden müssen.

    Mayen – Ein Birkenwald entsteht auf der Bühne: Nahezu 400 Kilogramm schwer ist eine der 20 Birken, die in den Burghof und auf die Bühne der Burgfestspiele Mayen gewuchtet werden müssen.

    Zusammen mit Stamm und dem festen Lehmboden bringen die ansonsten leicht bewegbaren Birken die Gärtner bereits am frühen Morgen leicht ins Schwitzen. Mit Radlader und vielen eifrigen Händen wurde herangeschafft, was bald Teil des Bühnenbildes sein wird. Um genau zu sein: Bei allen drei Burgfestspiel-Stücken werden diese Bäume dem Gesamtwerk jeweils ihren ganz besonderen Charakter verleihen. Beim Stück „Michel von Lönneberga“, etwa das in Schweden spielt, und bei „Der zerbrochene Krug“, das im ländlichen Holland seine Geschichte erzählt aber auch bei „Non(n)sense“, wo Nonnen ihr Kloster retten und die Dekoration frei gestaltbar war, passt diese forstliche Umgebung hervorragend. „ Es ist das erste Jahr, in dem wir so einen starken Grundbau gewählt haben.“, erklärt Wolf Wanninger, gebürtiger Münchner und bereits seit 1987 Bühnenbildner der Burgfestspiele. „Es gab auch schon Jahre, da hatten wir eine viel größere Veränderung der Bühnenbilder – doch dieses Mal passen alle Inszenierungen sehr gut mit unserem kleinen Wäldchen hier zusammen“.

    Froh ist man auch, dass der notwendige Stauraum verkleinert werden konnte. Während die Lokomotive „Emma“ im letzten Jahr viel Stauraum wegnahm, wenn sie gerade nicht dran war, so ist der Spielraum dieses Jahr etwas größer. Petra Schumann, Dramaturgin: „Es ist jedes Jahr eine neue logistische Herausforderung. Wir müssen alle Schritte sorgfältig planen – steht erst einmal die Zuschauertribüne können einige Anordnungen nicht mehr oder nur sehr mühsam durchgeführt werden“. Das Bühnenbild selbst ist noch in Arbeit – das Staatstheater Wiesbaden fertigt dieses derzeit an und liefert es in der nächsten Woche. Gemeinsam mit den Wiesbadenern wird Bühnenbildner Wanninger und sein Bühnenmeister Harald Witt, der bereits zum zweiten Mal die Burgfestspiele mit durchführt, das Kunstwerk dann innerhalb von zwei Tagen an die Struktur der Mayener Burgbühne anpassen.

     

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