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    MünstermaifeldBesucher werden von Münstermaifeld aus in die touristischen Ziele geleitet

    Die Stadt Münstermaifeld hat grünes Licht für die „Touristik-Information Maifeld“ bekommen. Einstimmig bei einer Enthaltung beschloss der Stadtrat, das Büro im Erdgeschoss des historischen Rathauses einrichten zu lassen und teilweise zu finanzieren.

    Münstermaifeld - Die Stadt Münstermaifeld hat grünes Licht für die „Touristik-Information Maifeld“ bekommen. Einstimmig bei einer Enthaltung beschloss der Stadtrat, das Büro im Erdgeschoss des historischen Rathauses einrichten zu lassen und teilweise zu finanzieren.


    Mit ihren Plädoyers für die Beschlussvorlage überzeugten Stadtbürgermeister Robert Müller und Bürgermeister Maximilian Mumm auch diejenigen Ratsmitglieder, die die Einrichtung eines Fremdenverkehrsbüros nicht infrage stellten, aber eine etwas andere Vorstellung hinsichtlich der Finanzierung hatten. Wie die RZ bereits aus der Sitzung des Verbandsgemeinderates in dieser Angelegenheit berichtete, soll die Stadt Münstermaifeld nicht nur geeignete Räumlichkeiten in ihrem Rathaus zur Verfügung stellen, sondern sich „wegen des Standortvorteils“ zur Hälfte an den ungedeckten Sach- und Personalkosten beteiligen. Das wollte Dr. Bernhard Koll (CDU) nicht einsehen: „Dies ist eine Einrichtung der Verbandsgemeinde, und hier wird die Arbeit für die gesamte Verbandsgemeinde gemacht“, sagte er und verwies auf die Werbung für sonstige Glanzlichter wie die Traumpfade und den Maifelder Radwanderweg.
    Den Stadträten war nicht entgangen, dass einige Mandatsträger im Verbandsgemeinderat die Chancen des Fremdenverkehrs für die Maifeldregion wenig optimistisch beurteilen. Dazu stellte Bürgermeister Maximilian Mumm fest, dass Auswärtige die Potenziale der Stadt eher wahrnehmen. „Die Diskussion im Verbandsgemeinderat dürfte noch nicht zu Ende sein“, sagte Mumm. Doch es sei erforderlich, dem Rat Zahlen zu präsentieren.
    Die probeweise Einrichtung einer Servicestelle für Touristen in Münstermaifeld wird voraussichtlich Gesamtkosten in Höhe von 8500 Euro verursachen. Nach ersten Gesprächen mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein stellt diese eine Bezuschussung in Aussicht. Weiterhin werde versucht, die Kosten durch Sponsorengelder zu verringern, hieß es. Ausgehend von dieser Sachlage ist mit einem Kostenanteil für die Stadt Münstermaifeld in Höhe von 3000 Euro zu rechnen.
    Neben der Zusammenarbeit mit den touristischen Leistungsträgern in Münstermaifeld wird mit der Einrichtung einer Servicestelle eine verstärkte Kooperation und Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel, den Stadtführern, der Stiftung Kulturbesitz und Vereinen angestrebt.

    Mayen-Andernach
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