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    195 163 Wähler können im Wahlkreis 199 (Ahrweiler) Kreuzchen machen

    Kreis MYK/Ahrweiler - Der Wahlkreis Ahrweiler umfasst den sogenannten Altkreis Mayen und den gesamten Landkreis Ahrweiler. Aus unserer Region gehören die Städte Andernach und Mayen sowie die Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz und Vordereifel dazu.

    Kreis MYK/Ahrweiler - Am 22. September können 195 163 Wähler im Wahlkreis 199 (Ahrweiler) über die Zusammensetzung des neuen Bundestages abstimmen. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 515 Wahlberechtigte weniger als bei der Wahl vor vier Jahren. Dieser Rückgang von 0,26 Prozent liegt unterhalb des Landesschnitts. Insgesamt können 3 094 175 Rheinland-Pfälzer diesmal ihre Stimme abgeben, 0,31 Prozent weniger als 2009.

    Wie groß ist der Wahlkreis? Der Wahlkreis Ahrweiler umfasst den sogenannten Altkreis Mayen und den gesamten Landkreis Ahrweiler. Aus unserer Region gehören die Städte Andernach und Mayen sowie die Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz und Vordereifel dazu.

    Wie sieht die Alters- und Geschlechterstruktur der Wählerschaft aus? Den größten Anteil an den Wahlberechtigten hat die Gruppe derer, die 60 Jahre und älter sind: 68 114 dürfen ihre Kreuzchen machen, also mehr als jeder Dritte. Die kleinste Gruppe stellt die der Erstwähler: Die 18- bis 20-Jährigen machen mit 7936 nur 4 Prozent aus. In der Gruppe der 21- bis 44-Jährigen zählen die Statistiker 59 481 Wahlberechtigte (rund 30,5 Prozent), bei den 45- bis 59-Jährigen sind 59 632 Frauen und Männer (ebenfalls rund 30,5 Prozent) stimmberechtigt. Insgesamt überwiegt der Anteil der Wählerinnen. 100 408 Frauen (51,45 Prozent) stehen 94 755 Männern (48,55 Prozent) gegenüber. Interessant: In allen Altersgruppen gibt es mehr Männer als Frauen - bis auf die Altersgruppe 60 plus. Dort ist der Vorsprung der Damen aber so stark (37 475 zu 30 639), dass sie letztlich auch die gesamte Wählerschaft dominieren.

    Wer sind die Direktkandidaten? Im Wahlkreis 199 bewerben sich die beiden Bundestagsabgeordneten Mechthild Heil (CDU) und Andreas Nahles (SPD) sowie der Arbeitsvermittler Michael Salzmann (FDP), der Angestellte Klaus Meurer (Grüne), die Reiseverkehrskauffrau Marion Morassi, der Diplom-Biologe Gernot Reipen (Piraten) und der Unternehmer Rainer Josef Hilgert (ÖDP). Mit der Zweitstimme kann sich der Wähler für eine der 14 zugelassenen Parteien entscheiden. Das sind im Wahlkreis 198 neben den sieben, die einen Direktkandidaten ins Rennen schicken, noch die Republikaner, die ÖDP, die MLPD, die AfD, die Bürgerbewegung pro Deutschland sowie die Partei der Vernunft.

    Wer hatte vor vier Jahren die Nase vorn? Bei der Bundestagswahl vor vier Jahren lag die Wahlbeteiligung im Wahlkreis Ahrweiler mit 71,2 Prozent knapp unter dem Landesdurchschnitt (72,0). Das Direktmandat holte die CDU-Kandidatin Mechthild Heil mit 45,5 Prozent der Stimmen, die damals erstmals antrat und sich deutlich gegen Andrea Nahles (SPD) durchsetzte, auf die 24,8 Prozent entfielen. Heil konnte damit an die Tradition der CDU-Kandidaten anknüpfen: Seit 1949 ist der Wahlkreis immer von einem Unionskandidaten gewonnen worden. Andrea Nahles konnte aber über die Landesliste ihrer Partei in den Bundestag einziehen.

    Auch bei den Zweitstimmen hatte die CDU mit 39,9 Prozent die Nase vorn. Die SPD kam auf 21,1, die FDP auf 18,9, die Grünen auf 8,5 und die Linke auf 7,4 Prozent. Während die Union und die Freien Demokraten im Wahlkreis besser abschnitten als im Bundesdurchschnitt, kamen SPD, Linke und Grüne nicht an das Bundesergebnis ihrer Parteien heran.

    Albrecht Kahl

    Ehrenamtliche sind bei Wahlen gesetzlich unfallversichert

    Zahlreiche Helferinnen und Helfer sorgen bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 für einen reibungslosen Ablauf. Auch im Vorfeld und nach der Wahl sind viele Ehrenamtliche mit vielfältigen Aufgaben betraut. Bei all diesen Tätigkeiten und den damit verbundenen Wegen ist dieser engagierte Personenkreis esetzlich unfallversichert. Darauf weist jetzt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz in Andernach hin.

    Der Versicherungsschutz besteht automatisch und ist für die Helfer kostenfrei. Die Unfallkasse trägt nach einem Versicherungsfall die Kosten für die ambulante beziehungsweise stationäre Heilbehandlung und für notwendige Rehabilitationsmaßnahmen. Wahlhelfer sollten nach einem Unfall dafür sorgen, dass dieser möglichst schnell der Unfallkasse gemeldet wird und in der Arztpraxis darauf hinweisen, dass es sich um einen Arbeitsunfall im Zusammenhang mit der ehrenamtlichen Tätigkeit handelt. Die Praxis rechnet dann die Behandlungskosten direkt mit der Unfallkasse ab, teilt diese mit.

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