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  • VG Weißenthurm will Umweltzug modernisieren

    Weißenthurm. In ihren Umweltzug investieren will die Verbandsgemeinde Weißenthurm. Denn der sogenannte "Gerätewagen Gefahrgut GW-G" ist in die Jahre gekommen und muss nach Ansicht der Verwaltung ersetzt werden. Die Kosten dafür dürften mehrere Hunderttausend Euro betragen.

    Von unserem Redakteur Volker Schmidt

    Auf seiner jüngsten Sitzung beschloss der Verbandsgemeinderat, zusammen mit der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz eine Zuwendung beim rheinland-pfälzischen Innenministerium zu beantragen.

    Bei dem "Gerätewagen Gefahrgut GW-G" handelt es sich laut der Sitzungsvorlage "um ein Feuerwehrfahrzeug mit einer feuerwehrtechnischen Beladung als Sonderrüstung für ABC-Lagen". Der Wagen dient dem Umweltschutz und stellt feuerwehrtechnische Ausrüstung bereit, mit deren Hilfe Sofortmaßnahmen bei der Bekämpfung von Unfällen mit gefährlichen Stoffen erforderlich sind. Dazu zählen beispielsweise das Abdichten von Gas- oder Flüssigkeitslecks oder das Auffangen und Binden von brennbare Flüssigkeiten oder Säuren. Das alte Fahrzeug ist bereits 22 Jahre alt und soll 2018 ausgemustert werden.

    Laut einer Schätzung könnte die Beschaffung des Wagens die VG rund 270 000 Euro kosten. Hinzu kommen etwa 160 000 Euro für die Beladung, die nach dem Gefahrstoffkonzept des Kreises Mayen-Koblenz von der Kreisverwaltung getragen werden würden. "Der aktuellen Festbetragsübersicht zufolge beträgt die Höhe der Landeszuwendung bei der Beschaffung eines Gerätewagen-Gefahrgut GW-G für Fahrgestell, Aufbau und Funk 80 000 Euro beziehungsweise für die Beladung 61 000 Euro", heißt es in der Beschlussvorlage des VG-Rates. "An der VG werden rund 190 000 Euro hängen bleiben", schätzte VG-Bürgermeister Georg Hollmann bei der Sitzung.

    Bei der Kostenschätzung wurde im Übrigen berücksichtigt, dass es sich bei dem neuen Fahrzeug um eine Sonderanfertigung handeln muss, weil das Tor des Feuerwehrhauses in der Weißenthurmer Hauptstraße, wo das Fahrzeug stehen wird, so niedrig ist, dass die Standardfahrzeuge dort nicht durchpassen. SPD-Ratsmitglied Jan Schatton warf daher die Frage auf, ob man mit einer baulichen Veränderung am Gebäude nicht günstiger davon käme. Laut Aussage der Verwaltung ist dies aber geprüft worden - mit dem Ergebnis, dass eine bauliche Veränderung einem Neubau gleichkäme.

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