40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Koblenz
  • » Stadt Koblenz und Germania einig: Kunstrasenplatz soll kommen
  • Aus unserem Archiv

    KoblenzStadt Koblenz und Germania einig: Kunstrasenplatz soll kommen

    Der Sportplatz des FC Germania Metternich im Trifter Weg soll vom Hartplatz zum Kunstrasenplatz werden: Darüber sind sich nun Stadt und Verein einig, sie wollen die Modernisierung des Platzes in den kommenden Jahren realisieren.

    Noch kicken die Mannschaften der Germania in Metternich auf einem Hartplatz – doch hier soll nun ein Kunstrasenplatz entstehen, sind sich Stadt und Verein inzwischen einig.
    Noch kicken die Mannschaften der Germania in Metternich auf einem Hartplatz – doch hier soll nun ein Kunstrasenplatz entstehen, sind sich Stadt und Verein inzwischen einig.
    Foto: Sascha Ditscher

    Das teilt die Stadt Koblenz nun mit. Zuletzt hatte sich der Verein gegenüber unserer Zeitung über das Vorgehen der Stadt beklagt, er fühlte sich über Jahre hingehalten. Nun gab es ein Gespräch, an dem neben dem ersten und dem zweiten Vorsitzenden des FC Germania, David Follmann und Andreas Konrath, auch Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig, Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein sowie der Leiter des Sport- und Bäderamtes, Rüdiger Sonntag, teilnahmen.

    Das Metternicher SPD-Stadtratsmitglied Christian Altmaier hatte das Gespräch vermittelt, erklärt die Stadt, aus deren Sicht die Umwandlung des Sportplatzes am Trifter Weg derzeit die einzige Möglichkeit ist, mittelfristig eine positive Veränderung für die Germania zu erzielen.

    Dem Termin ging eine lange Odyssee voraus, in deren Verlauf unter anderem auch überlegt worden war, auf dem Sportplatz am Trifter Weg einen Supermarkt oder später Wohnhäuser zu bauen und der Germania zum Ausgleich einen neuen Platz im Metternicher Feld zu ermöglichen.

    „Weil eine mögliche Sportplatzverlagerung in das Gewerbegebiet Metternich II derzeit aus finanziellen Gründen leider unrealistisch erscheint, ist die Planung der Sportplatzmodernisierung am vorhandenen Standort der beste Weg", betont nun der Oberbürgermeister laut städtischer Mitteilung. „Wir werden deshalb gern dem Sportstättenbeirat vorschlagen, diese Planung auf die die städtische Prioritätenliste ,Sport' zu setzen", so Hofmann-Göttig.

    Der Verein werde dazu seinen Antrag aus dem Jahre 2007 zur Sanierung des Rasenplatzes „In der Kaul" in die Umwandlung des Sportplatzes Trifter Weg korrigieren. Die Stadt widerspricht nun der Darstellung des Vereins in der RZ, wonach der Rasenplatz schon einmal auf der Prioritätenliste stand, dann aber wegen alternativer Umsetzungschancen davon verschwand. Er sei seinerzeit nur – wie mehrere andere Anträge – auf die Vormerkliste der Stadt aufgenommen, weil zunächst die auf der bestehenden Prioritätenliste aufgeführten Maßnahmen durchgeführt werden müssen, stellt die Stadt dar.

    „Für die Realisierung einer Maßnahme ist es jedoch entscheidend, dass sie auf der Prioritätenliste steht", ergänzt Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein nun, nachdem die Stadt zuvor trotz mehrfacher Nachfrage der RZ keinerlei Stellung zu dem Thema beziehen wollte oder konnte.

    Wie geht es jetzt weiter? Der Sport- und Bäderausschuss und der Stadtrat entscheiden über die Reihenfolge der Maßnahmen auf der Prioritätenliste. Zurzeit stehen auf der Liste noch fünf Maßnahmen, wovon laut Stadt voraussichtlich zwei in diesem Jahr umgesetzt werden könnten. Im Anschluss könnte dann die Germania dran sein, was Hammes-Rosenstein als „gute und vor allem konkrete Perspektive" bezeichnet.

    Das sieht auch Vereinsvorsitzender Follmann so: „Wenn wir Planungssicherheit erreichen, dass die Stadt Koblenz mit Förderung des Landes die Modernisierung unseres Sportplatzes in den nächsten Jahren angeht, können wir unseren Mitgliedern eine Perspektive bieten. Das ist vor allem für unsere Jugendarbeit so wichtig", erklärt Follmann laut städtischer Pressemitteilung.

    Die Stadt weist darin außerdem den Vorwurf zurück, dass das Sport- und Bäderamt von der Wirtschaftsförderung nicht über Grundstücksverkäufe im Gewerbegebiet Metternich II informiert worden sei und der Germania deshalb ein Nachteil entstanden sei bei der Suche nach einen Ausweichplatz. Auch sei der Verein mitnichten hingehalten worden. Es handele sich dort eben um Gewerbegrundstücke, und da müsse der Sport eben hinter Gewerbe zurückstehen. red

    Koblenz
    Meistgelesene Artikel
    Anzeige
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Regio-CvD Online

     

    Mail

    epaper-startseite
    Wetter
    Donnerstag

    14°C - 25°C
    Freitag

    17°C - 28°C
    Samstag

    17°C - 29°C
    Sonntag

    16°C - 27°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Bildergalerie: Fotos unserer Leser
    Kaiser Wilhelm und Seilbahngondel bei Sonnenuntergang. Die Aufnahme machte Thorsten Kolb aus Zirl im Spätsommer bei Sonnenuntergang an der B42 in Ehrenbreitstein.

    Mit der Kamera an Rhein und Mosel unterwegs: Hier zeigen wir die schönsten Fotos unserer Leser. Zusenden per E-Mail.

    Serie: Koblenzer Stadtgeschichte
    Koblenzer Stadt-Geschichten

    Redakteur Reinhard Kallenbach greift historische Begebenheiten der Stadt auf

    Anzeige