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    Koblenz/RegionMehr Wildunfälle: Polizei rät im Frühjahr zur Vorsicht

    Mit steigenden Temperaturen registriert die Polizei an Rhein und Mosel stets auch einen Anstieg der Wildunfälle: So krachte es allein am vergangenen Donnerstag beispielsweise zwischen 5.40 und 6 Uhr morgens auf zwei Landstraßen im Zuständigkeitsbereich der Polizei-Inspektion Koblenz 2 dreimal.

    Ein trauriges Bild, das in diesen Tagen leider häufiger Realität wird: Stets im Frühjahr steigen die Wildunfallzahlen an Rhein und Mosel. Foto: Polizei
    Ein trauriges Bild, das in diesen Tagen leider häufiger Realität wird: Stets im Frühjahr steigen die Wildunfallzahlen an Rhein und Mosel.
    Foto: Polizei

    Das ist typisch für diese Zeit des Jahres: Stets im Frühjahr kommt es vermehrt zu Wildunfällen, und auch die Zeitumstellung leistet ihren Beitrag. Nach der Zeitumstellung sowie nach dem Winterschlaf oder der Winterruhe im März und April wechselt das Wild vermehrt während des Berufsverkehrs zwischen Wald- und Feldbereichen, um auf Futtersuche zu gehen.

    Bei den Unfällen am vergangenen Donnerstag blieb es zum Glück bei Blechschäden. Doch das ist nicht immer so. Das Polizeipräsidium Koblenz registrierte im vergangenen Jahr 7825 Verkehrsunfälle mit Wild (2014 waren es 6949), wie es in einer aktuellen Pressemitteilung heißt. Bei diesen Zusammenstößen wurden 73 Personen leicht und sieben Personen schwer verletzt, ein Verkehrsteilnehmer starb sogar an den Folgen der Kollision.

    Zur "Wildwechsel-Saison" appelliert die Polizei deshalb auch in diesem Jahr rechtzeitig zur Vorsicht, besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden. Wildwechsel ist jedoch zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich. "Fuß vom Gas lautet die Devise, wenn ein Wild gesichtet wird", rät die Polizei mit. Durch Abblenden des Lichts und Hupen werden die Tiere, die selten alleine unterwegs sind, am ehesten vertrieben. Da Kollisionen mit dem Gegenverkehr oder einem Baum meist schlimmer ausgehen als die mit Wildtieren, sollte nur an gefahrlosen Stellen ausgewichen werden.

    Wenn es dann doch zu einem Unfall kommt, ist die Unfallstelle mit Warndreieck und Warnblinker abzusichern sowie mit Kreide zu markieren, wenn sich das verletzte Tier in den Straßengraben, in Wald oder Feld geschleppt hat. Durch Benachrichtigung der Polizei wird auch ein Jagdpächter informiert und der Wildunfall bestätigt.

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