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    Kreis MYK: Mehr Planungssicherheit für Winzer

    Von unserem Redakteur

    Die Hubschrauberspritzung ist für die Steillagenwinzer wichtig. Die dafür verwendeten Fungizide wurden langfristig zugelassen.
    Die Hubschrauberspritzung ist für die Steillagenwinzer wichtig. Die dafür verwendeten Fungizide wurden langfristig zugelassen.
    Foto: Kevin Ruehle

    Von unserem Redakteur Volker Schmidt

    Mosel/Mittelrhein. Das Umweltbundesamt hat die Hubschrauberspritzung von Fungiziden langfristig zugelassen. Mit dieser für Steillagenwinzer an Mosel und Mittelrhein wichtigen Nachricht wandte sich der weinbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wolfgang Schwarz, an die Öffentlichkeit.

    "Das muss man allerdings relativieren", sagt der Winninger Gerd Knebel, Geschäftsführer der Weinbauverbände Mosel und Mittelrhein, auf Nachfrage der RZ. Es sei nicht so, dass die von der Europäischen Union eigentlich verbotene Hubschrauberspritzung bisher untersagt war. "Eine Sondergenehmigung hat es immer schon gegeben", so Knebel. Nur: Die einzelnen Mittel, die zur Schädlingsbekämpfung gespritzt werden sollen, hätten Jahr für Jahr neu beantragt werden müssen. Eben dieses jährlich Prozedere entfalle nun. Da die Beantragung aber zentral von nur einer Person im Bundeslandwirtschaftsministerium durchgeführt worden wäre, sei eben auch nur diese Person entlastet worden.

    Trotzdem sagt Knebel: "Das gibt uns Planungssicherheit." Mehr als 20 Mittel - unter anderem gegen echten und falschen Mehltau, Schwarzfäule sowie den roten Brenner - sind laut Knebel zugelassen. "Es ist wichtig, dass man genügend Mittel zur Verfügung hat, damit man wechseln kann", sagt der Weinbauexperte. Dadurch könne man vermeiden, dass Schädlinge gegen ein bestimmtes Mittel resistent werden. Gerade für den Weinbau in den Steillagen ist der Einsatz von Hubschraubern extrem wichtig. "Viele Winzer sagen, dass sie aufhören würden, wenn das nicht mehr möglich sei", so Knebel. Um Kosten zu sparen, schließen sich die Weinbauern zusammen, besprechen, welche Mittel verwendet werden, wann gespritzt werden soll und beauftragen gemeinsam ein Unternehmen, das diese Hubschrauberspritzung anbietet. "Allerdings hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion ebenfalls noch Mitspracherecht. "Jeder Spritzplan muss von der ADD genehmigt werden", so Knebel.

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