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    KoblenzHalloween zwischen Streich und Straftat: Polizei Koblenz gibt Tipps und "Denkanstöße"

    Eier, die monatelang an Hauswänden kleben, Baustellenabsicherungen, die wie von Geisterhand umfallen oder gar ganz verschwinden und deshalb gefährliche Orte freigeben: Was mancher für einen lustigen Streich in der Halloween-Nacht hält, ist oftmals eher eine Straftat, warnt die Polizei. Und die Fälle nehmen Jahr für Jahr zu.

     

     


    So mussten die Koblenzer Polizeidienststellen häufig schon Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen aufnehmen, unter anderem wegen besagter Eierwürfe gegen Autos und Häuser oder wegen Lackschäden durch Zahnpasta.
    „Solche Vorfälle schießen weit über das Ziel der Halloween-Streiche hinaus. Wir wollen zwar niemandem den Spaß an der Gruselnacht verderben, aber es gibt, wie immer im Leben, zwei Seiten der Medaille“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.
    Daher gibt die Polizei ein paar Tipps, Hinweise und Denkanstöße, bevor die „dunklen Gestalten“ am kommenden Montag wieder unterwegs sind:
    1. Besonders problematisch kann es schon werden, wenn sich die Grusel-Freunde etwas ausdenken, was sich auf oder an der Straße abspielt. Die Straßenverkehrsordnung verbietet, Gegenstände „in den öffentlichen Verkehrsraum“ zu verbringen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann.
    2. Auch durch Eierwürfe auf fahrende Fahrzeuge kann es zu einer erheblichen Gefahr für den Straßenverkehr kommen – zum Beispiel wenn der Autofahrer erschrickt und dadurch die Gewalt über sein Fahrzeug verliert.
    3. Neben der Sicherheit für den fließenden Verkehr sollten auch die Halloween-Geister selbst an ihre Sicherheit denken. Wenn Kinder oder Jugendliche durch die Straßen ziehen, sind sie meist dunkel kostümiert und werden von Autofahrern spät erkannt. Mit reflektierenden Accessoires an der Kleidung wird man besser und früher gesehen.
    4. Stark befahrende Straßen sollte man für seine Beutezüge meiden. Die Eltern sollten mit ihren Kindern besprechen, wo sie gefahrfreier spuken können.
    5. Und: Eltern sollten den Kindern und Jugendlichen vor allen Dingen den Unterschied zwischen Streich und Straftat vor Augen halten – und das im eigenen Interesse! Denn das Beschmieren von Fahrzeugen, Hauswänden und dergleichen kann sich schnell zu einem Halloween-Schreck entwickeln, der unter Umständen mehrere Tausend Euro teuer wird.

    Koblenz
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