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  • Auch der Bischof ist einverstanden: Der „Zuch“ rollt am letzten Februar-Sonntag

    Die Vereine der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval stimmen mit großer Mehrheit für den neuen Termin für den Karnevalsumzug am Sonntag, 28. Februar, um 13.11 Uhr. Auch der Bischof ist einverstanden.

    Pressekonferenz am Samstag: Die AKK informiert über den neuen Termin für den Karnevalsumzug.
    Pressekonferenz am Samstag: Die AKK informiert über den neuen Termin für den Karnevalsumzug.
    Foto: Kallenbach

    Koblenz. Der 28. Februar wird in die Koblenzer Karnevalsgeschichte eingehen. Denn am letzten Sonntag des Monats wird der „Zuch“ nachgeholt. Um 13.11 Uhr wird es in der Rizzastraße losgehen. Sondergenehmigungen der Stadt und eine pragmatische Entscheidung des Bistums Trier machen es möglich. Weitere Details stellte die Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK) am Samstag im Hotel Mercure der Presse vor.

    „Es darf und kann gefeiert werden“: Als AKK-Präsident Franz-Josef Möhlich und seine Vorstandskollegen an die Öffentlichkeit gingen, konnten sie sich der Unterstützung der Mitgliedsvereine und der anderen gemeldeten Teilnehmer sicher sein. Diese hatten sich am Freitag in einer Sondersitzung im Vereinsheim der Metternicher Funken entschieden, die Session nicht einfach ohne Karnevalsumzug zu beenden. Delegierte von 37 der 41 AKK-Vereine waren erschienen. 90 Prozent sprachen sich dafür aus, den „Zuch“ doch noch durch die Innenstadt rollen zu lassen. Und auch die Teilnehmer aus der Region stehen hinter der Entscheidung. So werden die Hillscheider mit ihren traditionell starken Beiträgen mitmachen.

    Allerdings gibt es noch einige Unwägbarkeiten. So laufen die Verhandlungen mit den Musikkapellen noch, weil es hier auch um Geld geht und Verträge eingehalten werden müssen – egal, ob der Zug nun loszieht oder nicht. Doch stimmen die Signale einiger Spielmannszüge den AKK-Vorstand positiv. Der Präsident geht davon aus, dass die Dimensionen des „Zuchs“ in weiten Teilen so sein werden wie ursprünglich geplant. Das heißt: An der Gesamtlänge von 2300 Metern wird sich wenig ändern. Für die Zugstrecke, die an Rosenmontagen einen Gesamtlänge von 4900 Metern hat, gilt das allerdings nicht, sie wird halbiert, so dass die reduzierte Durchlaufzeit bei rund 1,5 Stunden liegt.

    Der Karnevalsumzug wird durch folgende Koblenzer Straßen rollen:

    • Rizzastraße
    • Kurfürstenstraße
    • Markenbildlichenweg
    • Hohenzollernstraße
    • Friedrich-Ebert-Ring
    • Viktoriastraße
    • Görgenstraße
    • Entenpfuhl
    • Firmungstraße und
    • Rheinstraße.

    Das ist das Ergebnis der Absprachen zwischen den beteiligten Behörden sowie der Polizei, der Feuerwehr und den Hilfsdiensten. Die Verkürzung hat den Vorteil, dass der Busverkehr und die Verbindungen zum Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (Evangelisches Stift) nicht beeinträchtigt werden. Auch hält sich der Aufwand für die Straßenreinigung in Grenzen.

    Einen großen Vorteil haben auch die Narren: Da das Wurfmaterial nun konzentrierter eingesetzt wird, dürfte so manche Tüte deutlich voller werdend als sonst. 

    Möglich wurde all dies, weil die Stadt die erforderlichen Sondergenehmigungen sofort erteilt hat und der Trierer Bischof bereits Anfang vergangener Woche grünes Licht gegeben hatte (die RZ berichtete): Stephan Ackermann hat pragmatisch reagiert, und so wird aus dem letzten Februarwochenende ein Halbfastenwochenende. Das heißt: Auf dem Jesuitenplatz wird „danach“ gefeiert, allerdings nicht mit Band, sondern mit DJ. 

    Von unserem Mitarbeiter Reinhard Kallenbach

     

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