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  • Materialtests: Stadt flickt Schlaglöcher in der Trierer Straße mit wissenschaftlicher Begleitung

    Koblenz. Zu einer wissenschaftlichen Angelegenheit entwickeln sich die Anstrengungen der Stadt Koblenz bei der Reparatur ihrer Straßen. Jetzt greift nämlich die Hochschule Koblenz ein, die gemeinsam mit dem Tiefbauamt vom heutigen Donnerstag in der Trierer Straße dem Straßenschäden zu Leibe rückt.

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    Foto: picture-alliance

    Wie die Stadt in einer Pressemitteilung erklärt, werden dabei verschiedene Materialien erprobt und deren Haltbarkeit im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung genau beobachtet.

    Wissenschaft hin, Forschung her: Für Autofahrer bedeuten die Arbeiten zunächst einmal Behinderungen - allerdings nur für zwei Tage. Denn wie die Stadt weiter erklärt, wird am Donnerstag, 29., sowie am Freitag, 30. November, in der Trierer Straße zwischen Rübenacher Straße und Bubenheimer Weg die mittlere Fahrbahn stadteinwärts gesperrt, um dort Schlaglöcher auszubessern. Gesperrt wird an beiden Tagen von 9 bis 15 Uhr.

    Ziel der Untersuchung ist es, die Schlaglochbeseitigung an den Straßen zu optimieren, erklärt die Stadt. Dieses Ziel soll durch den Vergleich unterschiedlichster Reparaturmaterialien hinsichtlich ihres Verhaltens beim Einbau, bei der Dauerhaftigkeit, der Kosten sowie beim benötigten Personal- und Geräteeinsatz erreicht werden. „Gerade vor dem Hintergrund knapper Mittel der kommunalen Haushalte kommt einer dauerhaften Beseitigung von Schlaglöchern im Zuge der Verkehrssicherungspflicht eine immer größer werdende Bedeutung zu“, heißt es bei der Stadt zu den Tests. Denn oft können dringend notwendige Straßeninstandsetzungen aus finanziellen Gründen nicht in dem Umfang durchgeführt werden, wie es aus fachlicher Sicht erforderlich wäre. „Dieser Trend wird sich in Zukunft womöglich noch verstärken“, befürchtet die Stadtverwaltung.

    Um objektive und vergleichbare Daten zu erhalten, werden in der Trierer Straße nun Probeflächen angelegt und mit unterschiedlichen Reparaturmaterialien instand gesetzt. Dies soll die Grundlage zur Untersuchung der Eigenschaften der verschiedenen Reparaturmaterialien unter „vordefinierten realitätsnahen Einbaubedingungen sowie unter gleicher Verkehrsbelastung“ schaffen.

    Die Experten von Tiefbauamt und Hochschule nehmen die entsprechenden Stellen nicht nur in Augenschein. Zusätzlich sollen Bohrkerne entnommen werden, die dann im Labor nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten untersucht werden.

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