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  • EEG-Reform benachteilige auch Sobernheimer Ewald-Gelatine: Julia Klöckner wendet sich an Bundesminister Sigmar Gabriel

    Bad Sobernheim. Ewald-Geschäftsführer Dr. Thomas Ewald bittet um Hilfe: Erzeuger von Eigenstrom sollen nicht in die geplante Umlage des Energie-Einspeise-Gesetzes (EEG) einbezogen werden.

    Dr. Thomas Ewald in der Produktion des Bad Sobernheimer Gelatine-Unternehmens.
    Dr. Thomas Ewald in der Produktion des Bad Sobernheimer Gelatine-Unternehmens.
    Foto: stefan Munzlinger

    Ewald wandte sich kürzlich an Julia Klöckner. In einem Schreiben hat die CDU-Landes- und Fraktionschefin jetzt Bundeswirtschafts- und -energieminister Sigmar Gabriel (SPD) auf ein „schwerwiegendes Problem in seinem Eckpunktepapier zur Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes" hingewiesen.

    Demnach sollen die industriellen Erzeuger von Eigenstrom ebenfalls die geplante EEG-Umlage zahlen müssen – auch für bereits bestehende Anlagen. Die könnten, so die Christdemokratin in ihrem Schreiben an Gabriel, von den mittelständischen Unternehmen dann nicht mehr rentabel betrieben werden, was die in der EU gewollte Förderung dieser Technik konterkarieren und negative Auswirkungen für die Unternehmen hätte.

    Als Beispiel nennt Julia Klöckner dem Minister dabei das Beispiel der Firma „Ewald Gelatine" aus Bad Sobernheim, dessen Geschäftsführer Dr. Thomas Ewald sich mit dieser Problematik an die Abgeordnete gewandt hatte. „Außer Frage steht, dass die Initiative zur Reform des EEG notwendig und dringlich ist, die Energiewende braucht – soll sie Erfolg haben – grundlegende Korrekturen", so Klöckner. Die aber müssten praktikabel und ausgewogen sein.

    Im Falle der vorgeschlagenen Regelungen für die Eigenstromproduzenten seien sie das nicht, viele betroffene Unternehmen hätten sich daher an sie gewandt. Die Argumente gegen die Umlagen-Pläne seien überzeugend. Die Anlagen, für mittelständische Betriebe oft mit größeren Investitionen verbunden, seien auf Grundlage des geltenden Rechts kalkuliert und errichtet worden, deshalb müsse hier der Vertrauensschutz gelten.

    Auch habe der Trend zur Eigenstromproduktion eine seiner Ursache im schwindenden Vertrauen der Unternehmen in die Versorgungssicherheit des öffentlichen Stromnetzes im Zuge der Energiewende. „Falsch wäre es, nun die Betriebe im Nachhinein mit einer zusätzlichen Abgabe dafür zu bestrafen, dass sie eigenverantwortlich Vorsorge getroffen haben", betont Julia Klöckner. Investitionen müssten von den Mittelständlern verlässlich kalkuliert werden können – „sonst werden sie in Zukunft nicht mehr in unserer Region oder in Deutschland getätigt", schwant Julia Klöckner.

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