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    Zehnte Ritterspiele: Buntes Spektakel zum Jubiläum

    Katzenelnbogen. Pferde, Ritter und Händler scharren im übertragenen Sinne schon mit den Hufen: Die Vorfreude auf die Jubiläumsritterspiele in Katzenelnbogen steigt mit jeder Woche.

    Rustikal und fröhlich geht es zu, wenn Kinder und Erwachsene sich bei den Catzenelnbogener Ritterspielen vergnügen. In diesem Jahr verwandelt sich die Weiher- und Turnierwiese zum zehnten Mal in eine kleine mittelalterliche Stadt. Foto: Dagmar Schweickert
    Rustikal und fröhlich geht es zu, wenn Kinder und Erwachsene sich bei den Catzenelnbogener Ritterspielen vergnügen. In diesem Jahr verwandelt sich die Weiher- und Turnierwiese zum zehnten Mal in eine kleine mittelalterliche Stadt.
    Foto: Dagmar Schweickert

    Am Samstag, 10., und Sonntag, 11. Juni, wird der 10. Geburtstag der Ritterspiele fulminant nachgefeiert, denn im vergangenen Jahr war das Jubiläum den schweren Unwettern zum Opfer gefallen. Nun allerdings „gehen die Organisatoren mit verstärktem Elan an die Neuauflage der zehnten Catzenelnbogener Ritterspiele“, heißt es in der Ankündigung.

    Als kleine Tradition hat sich seit ein paar Jahren das eintrittsfreie Badehaus-Spektakel am Freitag auf der Turnierwiese etabliert. Dort können ab 17 Uhr die ersten angereisten Künstler und Gruppen bei einem frisch gezapften Festbier beschnuppert und das erste Bad des Jahres im öffentlichen Zuber getätigt werden.

    Zur großen Markteröffnung mit feierlicher Zeremonie treffen sich dann am Samstag ab dem elften Glockenschlag alle Akteure auf der Weiherwiese zu Füßen des Schlosses. Nach dem gemeinsamen bunten Marktumzug schreiten sie würdevoll an die Taverne und beteiligen sich am Freibieranstich der hiesigen Brauerei. Gegen Mittag nimmt das mittelalterliche Treiben immer mehr Fahrt auf. Mehr als 60 Markt- und Hökerstände öffnen ihre Läden. Mit Gaukelei, Musik und Tanz beginnt auf dem gesamten Gelände das ganztägige Markttreiben.

    „Eine ganze Fülle von Garbrätereyen und Tavernen kitzeln am Gaumen des Volkes mit allerley Genüssen der gesamten Erdenscheibe. Auf dem Turneygelände gehen die heißblütigen Bruchenballspieler an den Start, um den Catzenelnbogener Eber-Pokal zu gewinnen“, kündigen die Organisatoren, allen voran Fred Struben, für das diesjährige Programm an. Blaue Flecken seien dabei noch die geringsten Blessuren, denn die Regeln für Keilerei beim Vorläufer des heutigen Fußballspiels müssen erst noch erfunden werden.

    Sodann kommen Ross und Reiter so richtig zur Geltung: Das traditionelle Ringstechen von 1625 gilt bei den wagemutigen Turniereinsteigern des Catzenelnbogener Marstalls als Nagelprobe. Zur Untermalung spielen dazu die Catzenelnbogener Pipers mit ihren durchdringenden Highlander-Dudelsäcken auf. Es folgt das große Grafenturnier der Löwenritter. „Donnernde Hufe und krachende Lanzen sind Musik in den Ohren der geharnischten Recken. Doch wenn es um die Huld der Damen geht, soll es auch schon zu minneglichen Thaten auf dem Turnierplan gekommen sein.

    Es heißt auch, dass sich das letzte Einhorn in den Catzenelnbogener Auen verirrt haben soll“, kündigen die Veranstalter wie immer recht nebulös an. Die Arnsteiger Jäger hätten zugesagt, ihre Beizvögel zur Erkundung ausschwärmen zu lassen. Mannigfaltig treten später weitere Musikgruppen und Gaukler auf den Plan. Am Sonntag findet ein ähnliches Programm statt wie am Samstag, allerdings ohne Tavernenspektakel. Gegen 19 Uhr klingt das Jubiläum der Ritterspiele aus.

    Im nächtlichen Tavernenspektakel bringen am Samstag ab 19 Uhr viele Gruppen auf dem Marktplatz die Beine der Maiden und Knappen zum Wirbeln. Es spielen auf: Das Labsal, die Zeitreisenden, Hubertus zu Putlitz und der im Abendland weit gereiste Marcus van Langen mit des Teufels Lockvögeln. Auch die aus dem fernen Böhmen angereiste Spielmannstruppe der Bohemian Bards und die Tryznia-Band aus Polen sind dabei. Der große Fackelzug der Ritterlager leitet zur Dämmerung ein farbenfrohes bengalisches Bodenfeuerwerk im Schein des ehrwürdigen Schlosses ein. „So kommet herbei und feiert mit uns, bis der Marktvogt die Fackeln löscht“, ist das Motto. Dagmar Schweickert

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    Markus Eschenauer

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    Markus Eschenauer

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