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  • Theater: Gruppe aus dem MGV kehrt auf die Bühne zurück

    Niederneisen. Einen Schürzenjäger, eine eifersüchtige Verlobte, eine tratschsüchtige Nachbarin sowie jede Menge Chaos muss Antiquitätenhändler Eddi Meggle (gespielt von Udo Bieger) in der Komödie „Mimis Krimis“ aushalten.

    Sie ermittelten gemeinsam (von links): Udo Bieger, Melanie Hatzmann, Jürgen Lieber, Alexandra Holter und Armin Bendel.
    Sie ermittelten gemeinsam (von links): Udo Bieger, Melanie Hatzmann, Jürgen Lieber, Alexandra Holter und Armin Bendel.

    Mit diesem Stück meldete sich die Theatergruppe des MGV Niederneisen nach vierjähriger Bühnenabstinenz zurück.

    Mit viel Spielwitz sorgte das Ensemble im Nu dafür, dass man Eddis Wunsch, einfach nur in Ruhe gelassen zu werden, in kürzester Zeit allzu gut nachvollziehen konnte. Denn kaum eine Minute verstrich, ohne dass nicht irgendein ungebetener Gast ihm einen Besuch abstattete. An erster Stelle stand da natürlich Nachbarin Mimi (Alexandra Holter), die zusammen mit ihrem Ex-Ehemann, dem schusseligen Kommissar Anton Held (Jürgen Lieber), hinter jeder Ecke ein Verbrechen witterte.

    Dass sie mit ihrem Verdacht letztlich recht behalten sollte, zählte zu den großen Überraschungen des Abends. Denn als Wolf im Schafspelz entpuppte sich schließlich Lisa Grossmann (Flavia Schardt), die junge Geliebte von Eddies Freund und Schwerenöter Hans Bachner (Armin Bendel). Zusammen mit ihrem Komplizen Abel Hörner (Alexander Schwarz) ist sie nämlich nur hinter Eddies Geld her, das er in einem Wandtresor im Wohnzimmer versteckt.

    Für noch mehr Turbulenzen sorgt Rosi (Claudia Bieger), die vernachlässigte Ehefrau von Hans, die sich Eddi konsequent an den Hals wirft. Dazu scheint ihr fast jedes Mittel recht zu sein: So stolziert sie nicht nur offenherzig im Negligé über die Bühne, sondern lässt auch noch ihren Strumpfhalter auf dem Sofa liegen.

    Ein pikanter Fund, welcher den gestandenen Antiquitätenhändler in schwerste Erklärungsnöte bringt. Denn schließlich ist da noch Nina (Melanie Hatzmann), seine Verlobte. Sie kommt konsequent immer in dem Moment zur Tür herein, wenn der unfreiwillige Held mitten in einer verfänglichen Situation steckt. Dass sie ihm den Verlobungsring vor die Füße knallt, ist da unvermeidlich.

    Trotz aller Schlüpfrigkeiten und Absurditäten gelang es den Darstellern (fast) immer, keine Miene zu verziehen – allen voran Udo Bieger: Denn er kam nicht drum herum, den Strumpfhalter auch selbst anzuprobieren. Eine Aktion, die das Publikum mit lautstarkem Gelächter honorierte. „Wer ist das?“, fragten sich hingegen viele Zuschauer beim Auftritt von Alexander Schwarz. Im Rasputin-Look mit großer Perücke und angeklebten Vollbart sah er so ganz anders aus wie gewohnt. Dass sich der Bart während des Auftritts vom Gesicht löste, war jedoch kein Fehler von Annemarie Michel in der Maske, sondern so beabsichtigt.

    Einen ruhigen Abend erlebte Souffleur Jörg Müller, der den Darstellern nur ganz selten auf die Sprünge helfen musste. Vielleicht lag das an dem „strengen Regime“ von Udo Bieger, der auch Regie führte und offenbar seine Kollegen bei den Proben ganz schön gefordert hatte. Für die stimmige Bühnenkulisse hatten wiederum Günter Neumann, Klaus Schön, Karl Heinz Schedler, Erhard Pfeiffer und Wilhelm Schmidt gesorgt. joa

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    Markus Eschenauer

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