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    DiezStadtrat gegen Einkaufsmarkt in der oberen Limburger Straße

    In der oberen Limburger Straße soll weiterhin kein Einkaufsmarkt entstehen. Der Diezer Stadtrat beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Bebauungsplan für das Gebiet an der Grenze zur Nachbarstadt Limburg. Die vom Betreiber des Geschäfts gewünschte Erweiterung des Sortiments eines Zweiradfachhandels in Richtung eines Discounterangebots ist bereits zu einem früheren Zeitpunkt gestoppt worden. Als Folge daraus hat Diez seinen zentralen Versorgungsbereich geregelt und festgelegt, in welchen Gebieten welche Art von Einzelhandel erlaubt wird.

    Diez - In der oberen Limburger Straße soll weiterhin kein Einkaufsmarkt entstehen. Der Diezer Stadtrat beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Bebauungsplan für das Gebiet an der Grenze zur Nachbarstadt Limburg. Die vom Betreiber des Geschäfts gewünschte Erweiterung des Sortiments eines Zweiradfachhandels in Richtung eines Discounterangebots ist bereits zu einem früheren Zeitpunkt gestoppt worden. Als Folge daraus hat Diez seinen zentralen Versorgungsbereich geregelt und festgelegt, in welchen Gebieten welche Art von Einzelhandel erlaubt wird.


    „Der Betrieb genießt Bestandsschutz, aber Erweiterungen werden nicht zugelassen“, machte Stadtbürgermeister Gerhard Maxeiner klar. „Darf denn der reine Zweiradbetrieb erweitert werden?“, wollte Marco Rosso (CDU) wissen. Das sei momentan nicht gestattet, doch müsse bei einem entsprechenden Expansionswunsch neu nachgedacht werden, antwortete der Bürgermeister. „Ohne eine Regelung hätte wir heute einen Discounter auf der Fläche“, betonte Gerhard Maxeiner. Stefan Holl (CDU) hakte nach, ob es möglich sei, dass beispielsweise eine Großunternehmen den Diezer Betrieb übernehmen dürfe. Das sei möglich, da dadurch ja kein neues Angebot entstünde, das vom Fahrradgeschäft abweicht, so der Bürgermeister. Axel Wilhelm vom Fachbereich Bauen und natürliche Lebensgrundlagen der Verbandsgemeinde ergänzte: „Der Betreiber darf die Verkaufsfläche für Zweiräder nicht erweitern.“ Der Stadtrat stimmte der Stellungnahme der Industrie- und Handelskammer an, die sich bei der Aufstellung des Bebauungsplans für den Bestandsschutz des Betriebs beim Ausschluss von Erweiterungen aussprach.
    Im Stadtrat ging es außerdem um den im Hain geplanten Kletterwald. Dieses Vorhaben kann zurzeit noch nicht verwirklicht werden, da zunächst die Vogelwelt und dann der bestand an Fledermäusen untersucht werden muss. Für beide Bereiche müssen Gutachten erstellt werden, mit denen in den kommenden Monaten gerechnet wird. „K.O.-Kriterien sind derzeit nicht zu erwarten“, unterstrich Gerhard Maxeiner.

    Stefan Holl merkte an, dass sich Anwohner über die teils sehr lauten Bauarbeiten im Diezer Hafen beklagt haben. Gerhard Maxeiner berichtete dazu, dass es erst nach deutlichem Insistieren ein Gespräch mit dem Wasser - und Schifffahrtsamt gegeben habe. Die Bereitschaft zum Dialog sei nicht gerade hoch gewesen, beklagte der Stadtbürgermeister. „Es wird im Endeffekt nicht ganz so schlimm, wie es jetzt aussieht“, sagte er zu den hohen neuen Spundwänden, die nach der Fertigstellung der Arbeiten bepflanzt werden sollen. Unverständnis äußerte er zur Diskussion über die mögliche Abstufung der Lahn (die RLZ berichtete). „Es ist viel Geld für den Tourismus auf der Lahn investiert worden“, erinnerte er. Mit kleinen Paddelbooten können Touristen auch eine verschlammte Lahn durchfahren, doch für größere Ausflugsschiffe würden die Pläne des Bundesverkehrsministeriums unweigerlich das Aus bedeuten.

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