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    HahnstättenSPD behält klar die Spitzenposition

    Die Verbandsgemeinde Hahnstätten ist und bleibt eine Bastion der Sozialdemokraten.

    Bei der Wahl zum Verbandsgemeinderat legte die SPD noch einmal leicht zu, verzeichnete am Ende 45,4 Prozent der Wählerstimmen und bleibt eindeutig die stärkste Fraktion.Bei dem Votum 2009 kam die SPD auf 44,1 Prozent. 2004 lag die Partei noch bei 40,5 Prozent.Die CDU konnte sich ebenfalls leicht verbessern und liegt in der Gunst der Wähler wieder vor der FWG. Die Christdemokraten erhielten 22,9 Prozent der Stimmen, die FWG kommt auf 18,9 Prozent. Die FWG verliert 2,9 Prozentpunkte im Vergleich zu 2009, die CDU gewinnt 1,4 Prozentpunkte hinzu. Deutliche Verluste muss die FDP hinnehmen, ist aber dennoch mit einem Sitz im neuen Verbandsgemeinderat vertreten. Deutliche Zugewinne können Bündnis 90/Die Grünen verbuchen. Sie liegen mit 10,4 Prozent der Wählerstimmen 3,9 Prozentpunkte über dem Ergebnis der Wahl von 2009.

    Das Fazit der Wahl zum Verbandsgemeinderat indes ist, dass es zu keinen Veränderungen in der Sitzverteilung kommt. Das zuletzt bestehende Kräfteverhältnis bleibt auch in den kommenden fünf Jahre erhalten. Die SPD-Fraktion erhält elf Sitze, die CDU und die FWG jeweils fünf, Bündnis 90/Die Grünen zwei Mandate und die FDP einen Sitz.

    „Wir hatten uns zwar mehr vorgenommen, doch es ist positiv, dass wir in den Prozentanteilen leicht zugelegt haben", sagte Evelin Stotz, die Vorsitzende der Aar-SPD. Sie wertet das Ergebnis als Vertrauensbeweis der geleisteten Arbeit. Auch das Ziel, möglichst Vertreter aus allen Orten der Verbandsgemeinde zu integrieren, sei nahezu gelungen. „Wir werden uns in den kommenden Tagen und Wochen positionieren und neu aufstellen. Dabei werden wir auch die Positionen der Beigeordneten diskutieren", berichtete die Vorsitzende weiter.

    Ähnlich zufrieden äußerte sich auch Karl Werner Jüngst, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands: „Wir haben zugelegt. Das ist gut. Leider ist es uns nicht gelungen, einen Sitz mehr zu erhalten." Jüngst sieht das Ergebnis aber auch kritisch: „Vier der fünf Ratsmitglieder der CDU kommen aus Niederneisen. Diese Tatsache muss für uns Ansporn sein, in anderen Orten etwas aufzuholen." Erfreut äußerte er sich über die Resultate der zwei jungen neuen Ratskollegen Marcel Willig und Andreas Schelke.

    „Wir hatten uns schon etwas mehr ausgerechnet. Das gesteckte Ziel, einen Sitz hinzuzugewinnen, haben wir leider nicht erreicht", sagte Joachim Egert (FWG). Die Gründe sollen in einem ersten Treffen zur Vorbereitung der nächsten Legislaturperiode erörtert werden.

    „Es ist ein sehr gutes Ergebnis das wir erreicht haben. Enttäuschend ist leider die Sitzverteilung", kommentierte Thorsten Janning (Bündnis 90/Die Grünen) das Resultat. Rund ein Dutzend Stimmen hätten gefehlt, um einen Sitz mehr zu erhalten. „Wir sehen die Wahl als Bestätigung von dem, was wir erreicht haben und als Ansporn, die angekündigten Themen umzusetzen", sagte Janning. up

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