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  • Mit gedämpftem Optimismus in das neue Jahr

    Limburg-Weilburg. Das heimische Bauhandwerk geht mit gedämpftem Optimismus in das neue Geschäftsjahr.

    Das hessische Baugewerbe blickt auf ein stabiles Jahr 2015 und geht auch im Kreis Limburg-Weilburg mit Optimismus ins neue Jahr.
    Das hessische Baugewerbe blickt auf ein stabiles Jahr 2015 und geht auch im Kreis Limburg-Weilburg mit Optimismus ins neue Jahr.
    Foto: jgm

    Von Manfred Horz

    Zumindest lautet so die Einschätzung der Innung Limburg-Weilburg, der Hartmut Bördner auch weiterhin als Obermeister vorsteht. Derzeit profitiere das Bauhandwerk vom extrem milden Winter und könne nahezu ungehindert weiterarbeiten, erklärte Bördner. Erfreulich sei auch, dass in Hessen die jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl in der Bauwirtschaft im Jahr 2015 stabil geblieben ist. "Das sind fast 52 000 Beschäftigte", zitierte die Zahlen vom Verband Baugewerblicher Unternehmer.

    Die gute Situation bei der Beschäftigtenzahl spiegele sich auch in der Anzahl der Baubetriebe wider. In Hessen gab es im vergangenen Jahr mehr als 5800 Betriebe. Die stärkste Gruppe bildeten weiterhin die mehr als 4500 Betriebe mit bis zu neun Beschäftigten. Einigen Unternehmen sei es gelungen, ihre Mitarbeiterzahlen zu erhöhen. Die Anzahl der Betriebe mit 10 bis 19 Beschäftigten habe sogar um 5,7 Prozent zugelegt. Die Zahl der Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten sei im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben und liege weiterhin bei etwa 150.

    Im Wohnungsbau sei leider ein Umsatzrückgang zu vermelden. Das liege auch an der fehlenden Bereitstellung von notwendigem Bauland. Lediglich der öffentliche Hochbau verzeichnete ein Umsatzplus von 5 Prozent. Beim gewerblichen und industriellen Bau sei sowohl im Hoch- wie auch im Tiefbau ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen.

    Trotz großer Herausforderungen blicke man laut Bördner mit Optimismus auf 2016. Die monatliche Umfrage des Verbands bei den größeren und mittleren Betrieben zeige, dass im Vergleich zum Vorjahr die Nachfrage nach Bauleistungen leicht gestiegen sei. Aufgrund der positiven Witterung sei außerdem mit einem leichten Aufholeffekt zu rechnen.

    Die befragten Unternehmen gehen im Vergleich zum Vorjahr mit einem höheren Auftragsbestand in das Jahr 2016. Die hessische Wirtschaft stehe nicht zuletzt aufgrund der Flüchtlingsströme vor großen Herausforderungen. Auch in Sachen Kommunalwahl hat das hessische Baugewerbe zehn Forderungen an die Politik gestellt: Darunter die Stabilisierung der Finanzlage der Kommunen, Steuern und Gebühren nicht zulasten der Wirtschaft gehen zu lassen oder keine Konkurrenz zwischen kommunalen Wirtschaftsbetrieben und privaten Unternehmen zu fördern.

    Das Baugewerbe erhofft sich außerdem, dass es mehr Förderungen für die Energieeinsparungen gibt. Diese seien, so Bördner, wegen der günstigen Energiekosten und der Flüchtlingsproblematik in den Hintergrund gerückt. Aufgrund des höheren Aufwands, der niedrigen Energiekosten und der fehlenden Fördermittel würden viele Immobilien nicht energetisch saniert, was dauerhaft nicht im Interesse der Ökologie sein könne.

    Bei vier Neuzugängen und drei Abgängen erhöhte sich die Zahl der Mitgliedsbetriebe auf 51. Insgesamt stehen in den verschiedenen Bereichen 96 junge Leute in Ausbildung. Von der Versammlung beschlossen wurden eine Reduzierung der Beisitzer im Innungsvorstand von fünf auf vier und der von Stefan Laßmann, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft (KH), vorgelegte Etatentwurf 2016. Bei den Wahlen der Vorstands- und Ausschussmitglieder wurde Obermeister Hartmut Bördner (Waldhausen) ebenso im Amt bestätigt wie sein Stellvertreter Bruno Vormann (Oberselters) und die weiteren Vorstands- und Ausschussmitglieder.

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    Markus Eschenauer

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    Markus Eschenauer

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