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    MudershausenHohlenfels bleibt trotz Investitionen Baustelle

    Auf mehr als 650 Jahre Geschichte blickt die Burg Hohlenfels zurück. 1978 wechselte sie in den Besitz des weltweit agierenden Fotografen Hanns Hemann. Mit ihm kehrte wieder Leben und neuer Schwung in das historische Bauwerk. Er sorgte dafür, dass das fast zur Ruine verkommene Bauwerk nach und nach wieder an Substanz gewann.

    Mudershausen -  Auf mehr als 650 Jahre Geschichte blickt die Burg Hohlenfels zurück. 1978 wechselte sie in den Besitz des weltweit agierenden Fotografen Hanns Hemann. Mit ihm kehrte wieder Leben und neuer Schwung in das historische Bauwerk. Er sorgte dafür, dass das fast zur Ruine verkommene Bauwerk nach und nach wieder an Substanz gewann.

    In den vergangenen drei Jahrzehnten wurde sie in einen Zustand versetzt, mit dem man die Burg wieder für die Öffentlichkeit zugängig machen konnte. Am Feiertag, 1. Mai, beginnt die Saison der Burgführungen. Dabei können Besucher Kunst, Kultur und Historie hautnah erleben. Ein Beleg für das hautnahe Erleben ist schon der Gang zum Bergfried, der im vergangenen Jahr für rund 70 000 Euro instand gesetzt wurde. Schon der Weg durch die engen Gänge, über unterschiedlich hohe Steinstufen, der Blick aus den Schießscharten und die lohnende Aussicht vom Turm auf das Hohlenfelsbachtal, machen den Besuch der Burg schon zum Erlebnis. Wichtigste Bestandteile des Bauabschnitts „Bergfried“ waren die Sanierung der Mauerkronen und ein Teil des Mauerwerks, die Dachabdeckung, der Blitzschutz und die Abdichtung zu den darunter liegenden Räumen. Das Land Rheinland-Pfalz hat die Arbeiten finanziell gefördert. „Bei mir kommt erst die Burg und dann lange Zeit nichts“, macht Burgherr Hanns Hemann deutlich, was ihm besonders am Herzen liegt. „Andere haben eine Wohnung oder ein Haus mit Grundstück, ich habe eine Burg mit Wald“, umschreibt er in einem Gespräch mit der RLZ humorvoll, wie viel Zeit er in die Burg Hohlenfels investiert. Hemann, inzwischen 69 Jahre jung, kann sich bei den einzelnen Sanierungsabschnitten auf die Hilfe der Mitglieder aus dem „Verein zur Erhaltung der Burg Hohlenfels“ und viele private Sponsoren zählen. So konnte jüngst die Halle im Palas aus Spenden renoviert werden. In der Halle stehen Fenster, die ebenfalls aus privaten Mitteln angeschafft werden konnten. Stück für Stück setzt sich das Sanierungspuzzle zusammen, doch liegt bei den weiteren Schritten ein dicker Brocken im Weg. „Es ist dringend notwendig, die Mauerkronen unterhalb des Bergfrieds zu sichern. Bevor dies nicht geschieht, brauchen wir im Hof unter Turm erst gar nicht anzufangen“, beschreibt Hemann die nächsten Etappen. Es ist als noch lange nicht Schluss mit der Instandsetzung der Burg Hohlenfels. Sicher ist jedoch, dass sich in diesem Jahr wieder die Toren für historisch-kulturelle Führungen öffnen. up

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